Schlagen Hamburgs Polizisten in manchen Situationen zu schnell zu? Ja, behauptet "amnesty international" (ai). Es lägen Anhaltspunkte vor, dass sich die Polizei während des Antirassismus- und Klimacamps unrechtmäßig verhalten habe. Eine Sprecherin redete sogar von "exzessiver Gewaltanwendung". "Amnesty" fordert deshalb die Einrichtung unabhängiger Beschwerde- und Untersuchungsmechanismen in ganz Deutschland.
"Staatsanwaltschaften und Polizei sind nicht unabhängig und daher auch nicht unparteiisch", sagt ai-Sprecherin Katharina Spieß. Die untersuchten Fälle von Polizeigewalt seien "weder schnell genug noch unparteiisch, noch umfassend" untersucht worden. Hamburgs Linke-Sprecherin Christiane Schneider: "Die Polizeigewalt während des Stadtteilspaziergangs am 20. August auf dem Spielbudenplatz" (MOPO berichtete) und "die willkürlichen Auflösungen von Demonstrationen müssen dringend untersucht werden."
Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) reagierte gallig: "Weder die Polizei noch ich brauchen von ,Amnesty' Nachhilfeunterricht in Sachen Rechtsstaatlichkeit polizeilichen Handelns."
GAL-Innenexpertin Antje Möller: "Es braucht eine unabhängige Untersuchungs- und Beschwerdestelle, aber nicht nur für die Polizei, sondern für alle staatlichen Behörden." Eine solche sei im Koalitionsvertrag vereinbart worden und werde demnächst mit voraussichtlich vier Mitarbeitern ihre Arbeit aufnehmen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?