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Rammbock

Die Story: Als der 35-jährige Michael in Berlin ankommt, um seiner Ex-Freundin Gabi den Wohnungsschlüssel zurückzubringen, hofft er insgeheim, dass seine Liebe zu ihr vielleicht doch noch eine Chance hat. Zunächst aber muss der sensible und stets hilfsbereite Wiener feststellen, dass die Menschen in der Hauptstadt sich einer nach dem anderen in Zombies zu verwandeln scheinen. Um nicht von dem sich schnell ausbreitenden Virus angesteckt zu werden, verbarrikadieren sich die noch Gesunden an vermeintlich sicheren Orten. Während von Gabi zunächst jede Spur fehlt, nimmt sich Michael in dem allgemeinen Chaos des 15-jährigen Harper an. Gemeinsam verschanzen sich die beiden in einer Kreuzberger Altbauwohnung, auf deren Dachboden sich auch Gabi versteckt hält. Zwar hat diese inzwischen einen neuen Beschützer, ist aber zum Glück noch unter den Lebenden und nicht unter den lebenden Toten.



Die Schauspieler: Nicht nur dem vergleichsweise erfahrenen Michael Fuit steht der Schrecken beim Anblick der Zombies förmlich ins Gesicht geschrieben. Auch der 15-jährige Theo Trebs, der schon in „Das weiße Band“ zu sehen war und sich hier in die bezaubernde Emily Cox verguckt hat, weiß das Entsetzen glaubhaft auszudrücken. Eher abgeklärt agieren dagegen Anka Graczyk als Gabi sowie auf - ganz andere Art - Brigitte Kren als eigenartig veränderte Nachbarin.



Der Regisseur: Wer wie der Österreicher Marvin Kren schon mit sieben Jahren George A. Romeros stilbildenden Zombiefilm „Die Nacht der Lebenden Toten“ gesehen hat, muss ja irgendetwas davon zurückbehalten, und sei es auch nur der Wunsch, selbst irgendwann einmal einen Horrorfilm zu drehen. Zusammen mit Benjamin Hessler - beide sind Absolventen der Hamburg Media School - entwickelte er das Drehbuch und setzte es mit bewundernswertem Realismus in den Hinterhöfen von Berlin ins Bild.



Fazit: Kleiner, aber achtbarer Versuch eines deutschen Zombiefilms.

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Datum:  9.9.2010
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