Die Story: Bisher ging Percy Jackson (Logan Lerman) immer davon aus, ein ganz normaler Schüler zu sein. Doch dann verwandelt sich seine Mathelehrerin vor seinen Augen in eine leibhaftige Furie und fällt über ihn her. In Wahrheit ist Percy nämlich ein Sohn des Meeresgottes Poseidon. Und nicht nur das: Seitdem Zeus' Herrscherblitz gestohlen wurde, gilt Percy im Olymp als Hauptverdächtiger. Also reist der frisch gebackene Halbgott einmal quer durch die USA und sogar bis in Hades' Unterwelt, um den wahren Dieb zu finden und so seine Unschuld zu beweisen ...
Die Schauspieler: Newcomer Logan Lerman wurde kürzlich als neuer Spider Man gehandelt. Doch auch wenn sich dieses Gerücht inzwischen zerschlagen hat, steht einer großen Karriere des charismatischen Nachwuchsdarstellers wohl nichts im Wege. Seine Co-Stars wie Pierce Brosnan, Sean Bean und Uma Thurman als schlangenbehaarte Medusa, sind hingegen kaum mehr als Stichwortgeber, die ihre kurzen Auftritte zwar routiniert abspulen, aber kaum eigene Akzente setzen.
Der Regisseur: Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder Fantasy-Projekte wie "Eragon" oder "Der Goldene Kompass" floppten, die an den Erfolg der "Harry Potter"-Reihe anzuknüpfen versuchten, hat sich die 20th Century Fox nun kurzerhand den Regisseur der Konkurrenz geangelt, um auf Nummer sicher zu gehen. Chris Columbus, der mit "Harry Potter und der Stein der Weisen" den weltweiten Fantasy-Hype erst angestoßen hat, geht auch diesmal wieder in die Vollen und jagt seinem jugendlichen Helden den Minotaurus, ein Rudel Höllenhunde und eine vielköpfige Hydra auf den Hals. Allerdings rückt die Story bei all den computergenerierten Monstern zunehmend in den Hintergrund.