Die Story: Knüppeldicker könnte es für den ambitionierten Freizeitsportler Fredrik kaum kommen: Erst verlieren er und seine Hockey-Kumpel ihre Trainingsmöglichkeit, dann werden sie auch noch von einem Damenteam nass gemacht. Und während er seinen Journalisten-Job geschmissen hat, setzt seine Ex-Frau gerade zu einem Karrieresprung in London an und quartiert die gemeinsame Teenager-Tochter Sara, mit der er sich nicht gerade blendend versteht, vorübergehend bei ihm ein. Um seiner Midlife-Crisis zu entkommen, braucht Fredrik unbedingt eine neue Herausforderung! Aus einem Jux bei einem feucht-fröhlichen Junggesellenabend entsteht die Idee, es mit Synchronschwimmen zu versuchen. Fredrik schafft es sogar, seine Freunde davon zu überzeugen und sie auf das Ziel einzuschwören, Schweden bei der ersten Männer-Synchronschwimm-WM seit hundert Jahren zu vertreten. Das Training übernimmt schließlich die im Kunstschwimmen erfahrene Sara ...
Die Schauspieler: Die Mannen um „Fredrik“ Jonas Inde verleihen den leicht schrulligen Typen, die ob ihres Engagements in einer gemeinhin als Frauen-Domäne geltenden Sportart auf allerlei Vorbehalte stoßen und sich gewissermaßen emanzipieren müssen, viel Charme.
Der Regisseur: Mans Herngren ließ sich von der britischen Komödie „Ganz oder gar nicht“ inspirieren. Was Peter Cattaneos Underdogs das Strippen war, ist seinen das Synchronschwimmen. Der Film bezieht seinen Humor keineswegs allein aus den anfangs sehr unbeholfenen Schwimmübungen von Fredriks Truppe, sondern in erster Linie aus den Eigenarten der „Männer im Wasser“, die allesamt Sympathieträger sind. Überhaupt lässt der Regisseur kaum je Zweifel am Feelgood-Charakter seines Werks aufkommen. So überrascht es denn auch wenig, dass sich sein überehrgeiziger Protagonist am Ende als lernfähig erweist - auch was die Beziehung zu seiner toughen Tochter angeht.
Fazit: Ein Film, nach dem man das Kino garantiert gut gelaunt verlässt. Und zudem um ein paar Erkenntnisse über eine von vielen belächelte Sportart reicher ist.