MOPONews
News

KINO

Die Legende von Aang

Die Story: Vier Völker, die jeweils eines der Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer beherrschen, lebten einst friedlich zusammen - in Balance gehalten durch den Avatar, der alle vier Elemente bändigen kann. Doch seit dieser Meister vor hundert Jahren spurlos verschwand, hat der Fürst des Feuers die anderen Nationen brutal unterjocht. Da taucht der Avatar in Gestalt des zehnjährigen Aang in einer Eiskugel wieder auf. Ob es ihm wohl gelingt, die Welt von der Schreckensherrschaft des Feuers zu erlösen?



Die Schauspieler sind meist überfordert mit den hölzernen, ermüdenden, endlos erklärenden Dialogen: Sie können unser Herz nicht für ihre schablonenhaften Figuren erwärmen, stehen vorwiegend steif herum oder agieren übertrieben theatralisch wie Dev Patel („Slumdog Millionär“) als hitziger Feuerprinz. Dem zwölfjährigen Taekwondo-Sportler Noah Ringer merkt man in der Titelrolle an, dass dies sein allererster Auftritt als Schauspieler ist - doch immerhin absolviert er seine Martial-Arts-Szenen souverän und elegant.



Der Regisseur: Seit seinem Geniestreich „The Sixth Sense“ hat M. Night Shyamalan enttäuschende Flops wie „Das Mädchen aus dem Wasser“ oder „The Happening“ produziert. Böse Zungen nennen ihn deshalb schon „M. Night Sharlatan“. Mit diesem Versuch, aus der Kinder-Trickfilm-Fernsehserie „Avatar - Der Herr der Elemente“ einen spirituellen Kino-Blockbuster zu machen, hat er sich völlig übernommen. Wild und wahllos werden verschiedenste Fantasy-Zutaten verrührt und fernöstliche Mythologien auf Groschenroman-Niveau abgehandelt. Das Hauptproblem ist, dass der Esoteriker Shyamalan den augenzwinkernden Humor der Vorlage eliminiert hat: Er nimmt all das Vier-Elemente-Gedöns und Wiedergeburt-Geschwurbel bierernst. Das ist bisweilen schon wieder komisch - allerdings unfreiwillig: Spätestens wenn ein Yin-und-Yang-Karpfenpaar das Licht der Leinwand erblickt, bleibt kein Auge trocken. Der Eso-Klimbim ist angelegt als erster Teil einer Trilogie - indes dürfte kaum jemand traurig sein, wenn uns die anderen Teileerspart blieben. Übrigens wurde der Film erst nachträglich auf 3D aufgeblasen, so dass das Bild kaum Tiefe hat, sondern oft schwammig und trüb wirkt. Den 3D-Zuschlag kann man sich also getrost sparen.

Weitere Meldungen News
Joan Franka im Indianer-Look schaffte es nicht ins Finale.

Wer am Samstag im ESC-Finale singen darf - alle 26 Kandidaten sehen Sie hier...  mehr...

Gema erhöht Abgaben für USB-Sticks und Speicherkarten.

Grund für die Erhöhung sei der technische Fortschritt. Die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material seien in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, erklärte ein Gema-Sprecher.  mehr...

Janina Hartwig in ihrer Paraderolle als Schwester Hanna in „Um Himmels Willen“

Diese Ehe konnte auch keine höhere Macht retten: ARD-Nonne Janina Hartwig und Gatte Michael Hell haben sich scheiden lassen .Um Himmels willen!  mehr...

Datum:  19.8.2010
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Typisch Frau

Der Mai ist da, die Leute heiraten. So mit Mitte zwanzig kriegt die Frau die ersten „Hurra, wir trauen uns“-Einladungen.