Die Story: Wie die Machtblöcke während des Kalten Krieges unterhalten Hunde und Katzen Geheimdienste, um eventuelle Kriegspläne der jeweiligen Gegenseite schon im Vorfeld zu vereiteln. Doch Kitty Kahlohr, eine ehemalige Agentin der Spionageorganisation MEOWS, hat Pläne, die das sensible Gleichgewicht der Kräfte ins Wanken bringen könnten: Sie will nämlich nicht nur die Hunde mitsamt deren Herrchen und Frauchen, sondern auch ihre eigenen Artgenossen ein für alle Mal unterwerfen. Um dies zu verhindern, müssen die Feinde nun wohl oder übel zusammenarbeiten. Eine führende Rolle soll dabei ausgerechnet ein Deutscher Schäferhund namens Diggs übernehmen. Als Spezialhund der San Franciscoer Polizei hat dieser jedoch - sehr zum Verdruss seines menschlichen Partners Shane - bisher so gut wie jeden Einsatz vermasselt ...
Die Schauspieler: Mehr als Chris O’Donnell, der als Polizist an der Seite seines vierbeinigen Partners eher blass bleibt, dürften die Tiertrainer mit ihren vielen beeindruckend agierenden Schützlingen zu tun gehabt haben. Von den zweibeinigen Darstellern überzeugt noch am ehesten Jack McBrayer als etwas verrückter Jahrmarktzauberer Chuck the Magnificent, bei dem Kitty Kahlohr zeitweise Unterschlupf findet.
Der Regisseur: Neun Jahre nach dem eher heimeligen „Cats + Dogs - Wie Hund und Katz“ kommt die Fortsetzung nun spektakulär in 3D daher. Zwar hat der Debütant Brad Peyton Hunde, Katzen und Menschen mit Hilfe modernster Tricktechnik ganz gut zusammengebracht, aber die Geschichte wirkt doch reichlich bemüht und die vielen James-Bond-Anspielungen dürften eher die großen als die kleinen Zuschauer verstehen.
Fazit: Flott, aber ohne echten Charme inszeniertes Tierabenteuer.