Die Story orientiert sich eng an den ersten beiden „Twilight“-Filmen: Teenager Becca zieht zu ihrem Sheriff-Vater nach Sporks, Washington. Doch in dem verschlafenen Städtchen scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen: Beccas unverschämt gutaussehender Mitschüler Edward funkelt in der Sonne, wenn er sich die Klamotten vom Leib reißt. Und der Indianerjunge Jacob jagt jaulend jedem Kätzchen hinterher und verwandelt sich in Extremsituationen auch schon mal in einen Chihuahua ...
Die Schauspieler: Beim Casting wurde viel Wert darauf gelegt, dass die Darsteller ihren Vorbildern Kristen Stewart, Robert Pattinson + Co. möglichst ähnlich sehen. Schauspielerisches Talent war hingegen nicht gefragt. So vertraut Matt Lanter als Edward allein auf Unmengen weiße Schminke und Haarspray, während sich der Humorhorizont von Chris Riggi als Jacob darauf beschränkt, penetrant seinen Waschbrettbauch in die Kamera zu recken. Das sind genau die Gags, die jedem „Twilight“-Zuschauer in den ersten fünf Minuten nach Filmende in den Sinn kommen. Aber mehr Zeit scheinen auch die Autoren nicht in das ebenso niveau- wie witzlose „Beilight“-Skript investiert zu haben.
Die Regisseure: Mit Machwerken wie „Date Movie“, „Fantastic Movie“ oder „Meine Frau, die Spartaner und ich“ hat das Regie/Autoren-Duo Jason Friedberg und Aaron Seltzer dem eh schon brachliegenden Parodie-Genre den endgültigen Todesstoß versetzt. „Beilight“ bildet da leider keine Ausnahme. Schließlich lassen sich die gelungenen Pointen selbst dann noch an einer Hand abzählen, wenn man seine Finger zuvor in einen Häcksler gerammt hat.
Fazit: Grandios gescheiterte Vampir-Verlade, bei der selbst „Twilight“-Hasser nur müde lächeln werden.