Kiel
Schüsse auf Wohnhaus des Hells Angels Anführers
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Der Rockerkrieg zwischen den rivalisierenden Banden „Hells Angels“ und „Bandidos“ verschärft sich. Am Donnerstag schoss ein Unbekannter auf das Haus des Kieler „Hells Angels“- Anführers.
Der Täter feuerte am Morgen gegen 4.30 Uhr auf den Eingangsbereich des Einfamilienhauses im Stadtteil Friedrichsort, teilte das Landeskriminalamt in Kiel mit. Verletzt wurde niemand. Der Schütze flüchtete. Bis zum Nachmittag blieb die Fahndung nach ihm erfolglos. Die Sonderkommission „Rocker“ im LKA ermittelt.
Bei den Machtkämpfen zischen den Rockergruppen kommt es seit Monaten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. So muss sich etwa der Flensburger „Hells Angels“-Anführer demnächst wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten. Der 36-Jährige soll im September 2009 ein Mitglied der „Bandidos“ von der Autobahn 7 (Hamburg-Flensburg) gedrängt haben.
Insgesamt rechnet das LKA den „Hells Angels“und den „Bandidos“ 50 bis 60 Vollmitglieder und 50 bis 75 Unterstützer im Norden zu. Ziel von Innenminister Klaus Schlie (CDU) ist es, die Rockerszene zu zerschlagen.
(jk/dpa)
So viel Hells-Angels steckt in Hamburg
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So viel Hells-Angels steckt in Hamburg
Der ehemalige Treff: Das Lokal "Angel Place" an der Schanzenstraße war bis zur großen Razzia 1983 Treff der Hells Angels.
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Der Motorradladen: "West Coast Choppers" am Alsterglacis ist bei den Hells Angels beliebt, weil sie hier alles rund um ihre geliebten Harleys kaufen können.
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Das Großbordell "Eros-Laufhaus", Reeperbahn 146, ist seit Jahren fest in der Hand der Hells Angels. 2007 wurde vor der Tür ein "Angel" niedergeschossen.
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Das Machtzentrum: Der Hans-Albers-Platz ist fest in der Hand der Hells Angels. Hier läuft nichts ohne die Höllen-Engel. Und das schon seit mehr als einem Jahrzehnt.
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Das Einflussgebiet: Auch die Friedrichstraße wird zum Einflussgebiet der Hells Angels gezählt. Wer hier eine Kneipe eröffnen will, fragt besser bei den Höllenengeln an.
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Das Bordell: Prostituierte vom Straßenstrich gehen mit ihren Freiern auf Zimmer im Haus Luisenweg 54. Im 1. Stock schaffen "Modelle" an.
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Der Treffpunkt: Im Billstedter Lokal "Place" treffen sich die Hells Angels gern, trinken hier ihr Bier (2 Euro) oder Wodka-Redbull (5 Euro).
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Am Straßenstrich rund um die Süderstraße läuft nichts ohne die Hells Angels. Sie waren auch am Bau des Großbordells "Babylon" beteiligt.
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Der Rundbunker aus dem Zweiten Weltkrieg auf der Peute war lange ein beliebter Treff der Angels. 1999 gab es eine große Razzia.
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Hier sind die Hells-Angels-Treffpunkte in Hamburg verzeichnet. Der Geheimtreff der Rocker befindet sich in einem kleinen Lokal in der Nähe des Grindelhofs. Hier treffen sich die Hells Angels gern diskret mit anderen Rotlicht-Größen.
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