Einfach phänomenal. Nein, nicht die Art und Weise des HSV-Erfolges über Hannover. Aber die ist doch in diesen mörderisch anstrengenden Wochen egal. Nein, der Umstand, dass es endlich zu Hause einen Sieg gegen 96 gab, ist phänomenal. Die Niedersachsen sind schließlich der Angstgegner der Hamburger. Zuvor gab es in fünf Heimspielen gegen Hannover keinen Sieg, es wurden nur zwei Tore erzielt. Der Bann ist gebrochen – und der Traum vom Titel und vom Triple lebt weiter. Boss Bernd Hoffmann wünscht sich, dass die Woge der Glückseligkeit, auf der der Verein momentan schwebt, bis weit in den Mai hinein reicht. Dazu muss es am Mittwoch auch einen Sieg im Pokalhalbfinale gegen Bremen geben. Die Wut, dass Werder in Berlin mit Diego und Özil zwei Top-Stars für das erste Nordderby geschont hat, sollte bei Petric und Co. für noch ein paar Prozentpunkte Extra-Motivation sorgen.