Was für ein Name: Evaw Wave! Beim Aussprechen verknotet sich die Zunge fast. Warum nennt jemand sein Label so? Designerin Lina Heckmann lacht, Geschäftsführer Peter Kling erklärt: "Wir haben uns lange den Kopf zerbrochen. Aber so kompliziert ist der Name nicht. Und: Man muss Evaw einfach rückwärts lesen - dann ergibt es eine Welle."
Während der Wind durch die Straßen fegt, die Blätter durch die Luft wirbelt, zieht der 27-Jährige eine Fake-Fur-Mütze hervor. "Das ist der Renner. Da fliegen die Mädels drauf." Peter muss es wissen. Er steht im kürzlich eröffneten Flagshipstore an der Sternstraße. Früher wurden hier Klamotten in XXL-Größen verkauft, heute hängen an den Stangen bunte Sachen mit verspielten Details. Webpelzsäume, Bommeln an Kapuzen, Hirsche auf Ponchos (70 Euro).
Modemacherin Lina, gebürtige Heidelbergerin, liebt es fröhlich. Im Sommer gibt es Bikinis mit Tropendruck. Im Winter sehr schmale Kunstleder-Blousons im Karamell-Ton. Ihre aktuelle Winter-Kollektion heißt "Big in Japan". Während Lina und ihr Ehemann die Fäden im Hintergrund ziehen, ist Peter der Typ für die Frontarbeit, berät die Kunden. "Bei Frauen ist es so, dass sie sich regelrecht in Klamotten verlieben können, da leuchten dann die Augen, der Preis wird zur Nebensache." Dennoch kostet das teuerste Stück nur 239 Euro - ein Dufflecoat aus Wildlederimitat. Peter: "Wir verwenden keine tierischen Stoffe. Man muss sich doch keine toten Hasen um den Hals hängen."
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?