Der neueste Gesellschaftstrend kommt natürlich mal wieder aus den USA, man spricht dort schon von einer regelrechten Bewegung: "Neo-Greens" heißen ihre Anhänger, das sind junge und modebewusste Großstädter, die Öko nicht bloß altmodisch oder einfach gähnend langweilig finden. Sie schwören auf stilsicher und nachhaltig produzierende Modelabels. "In Berlin gibt es schon viele Modedesigner, die politisch korrekte Klamotten schneidern", sagt Insa Riske.
Mit einem öffentlichen Biosektempfang eröffnet die 36-Jährige an diesem Wochenende mit ihrem Kollegen Felix Aderhold die "Boutique Fein" an der Marktstraße. Hier geht in Zukunft ganz spezielle Konfektion über den Ladentisch: "Alle Rohstoffe unserer Kleidungsstücke stammen garantiert aus fairem Handel und umweltbewusster Herstellung", sagt Riske. Sogar die Farben für die bunten Drucke wurden auf Sojabasis hergestellt - gut sieht das aus: Die Kapuzenjacke des kleinen Berliner Labels "Slowmo" kostet 115 Euro, die passende Hose gibt's für 129 Euro. Die Turnschuhe der französischen Marke "Veja" kommen im Retro-Style (99 Euro). Wer sein Öko-Outfit noch mit einem modischen Accessoire aufpeppen möchte: Die vegane Tragetasche von "Matt+Nat" ist frei von Leder, Fell oder Schurwolle (129 Euro).
"Diese Art von Mode beschreibt mehr als nur einen Trend. Viele Menschen möchten ihr Leben einfach nachhaltiger gestalten", ist sich Aderhold sicher.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?