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Kaifu-Bad

Christian ist der Arschbomben-Weltmeister

S alti, Schrauben und vor allem meterhohe Wasserfontänen beim Eintauchen. Am Wochenende hat im Kaifu-Bad das "Splashdiving World Championship" stattgefunden - frei übersetzt also die Arschbomben-WM. Mit Teams aus Australien, der Schweiz, von den Philippinen.



Vom Zehn-Meter-Brett aus sind die tollkühnen, schmerzbefreiten Springer gegeneinander angetreten. 13 Figuren stehen zur Auswahl, je nachdem wie man auf dem Wasser aufklatscht - also ob Hintern, Schenkel oder Rücken feuerrot brennen sollen.



Nach zwei Tagen und mehreren Wertungsrunden stand mit großem Vorsprung der Sieger fest: Christian Guth (22) aus Bayreuth ist alter wie neuer "Arschbomben-Weltmeister". Sein Dreifach-Salto mit halber Schraube, eingetaucht als "Open Board" (also mit gestreckten, gespreizten Beinen voran), war nicht zu schlagen.



Ganz zum Schluss der Veranstaltung packt ihn noch einmal der Übermut. Guth klettert auf eine Hebebühne am Beckenrand, deutet dem Kranfahrer mit dem Daumen an: "Höher, höher, höher." Bei 30 Metern stoppt die Plattform. Er steht jetzt vor den Gitterstäben auf einem kleinen Sprungbrett - nur zum Vergleich: Die berühmte Klippe in Acapulco ist "nur" 26 Meter hoch. Und dann springt er, fliegt endlos kerzengerade hinab, schießt ins Wasser. Stille im Schwimmbad. Aufatmen und Jubel, als er putzmunter wieder auftaucht.



Übrigens: Sein Tipp für alle, die ihm mit Arschbomben nacheifern wollen: "Vom Beckenrand anfangen!" Das mit den schwindelerregenden Höhen, das kommt dann schon von ganz allein.

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Datum:  30.7.2007
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