JURA
Warum, zum Teufel, studiert ihr Jura?
Ole Schley (20) aus Eimsbüttel: „Ich wollte eigentlich Reporter werden, für die Journalistenschulen hat es nicht gereicht, jetzt bin ich hier! Wenn es nicht bis zum Bundesrichter reicht, dann probiere ich es im Journalismus wieder.“
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Anna K. (19) aus Eimsbüttel: „Das Jurastudium ist eine gute Grundlage für die verschiedensten Berufszweige – und wer sich doch für den Anwalts- oder Richterberuf entscheidet, genießt hohes Prestige in unserer Gesellschaft!“
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Julian Mehmel (20, v. l.) aus Blankenese: „Mein Vater ist Richter, ich bin mit Jura aufgewachsen. Ich bin stark im Abwägen von Argumenten. Ich glaube, das Studium passt perfekt zu meinen Fähigkeiten. Ich werde richtig ackern, um ein gutes Examen abzulegen.“
Alexander Krüger (19) aus Lüneburg: „Ich diskutiere sehr gern und möchte mir viele berufliche Möglichkeiten offenhalten, da passt Jura gut. Ich will später in die Führungsetage, und das Studium wird sicher helfen. Es hat sich in letzten Zeit leider auch immer mehr zu einem Modefach entwickelt, aber die Leute sollten lieber nach ihren Neigungen gehen.“
Peter Grbesic (21) aus Frankfurt: „Ich weiß noch nicht, was ich nach dem Studium machen will. Jura bietet enorm viele Möglichkeiten, da wird sich etwas finden.“
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Jan Goede (20) aus Kehl: „Es ist ein gut angesehenes Studium, deshalb bin ich hier! Ich finde Jura sehr interessant, weil es breit gefächert ist. Ich habe noch keinen richtigen Plan, was ich danach machen will. Eigentlich will ich mal bei einer großen Bank arbeiten, da sollte das Jurastudium weiter- helfen. Mal sehen, was sich noch so ergibt.“
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Isa Wiesmann (19) aus Borgfelde: „Ich will zur Polizei – Jura ist die beste Basis. Das Studium ist hart, aber Konkurrenz ist ein guter Ansporn, nur die Besten kommen weiter. Fertige Juristen haben immer gute Jobchancen!“
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Sophie Decker (20) aus Rahlstedt: „Mein Ex-Freund hat mich dazu gebracht, Jura zu studieren. Ich habe keine Angst vor der beruflichen Zukunft. Fleiß zahlt sich aus! Ich war schon in der Schulzeit sehr zielstrebig, ich werde auch im Studium mein Bestes geben.“
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Das Studium ist hart und dröge – und am Ende wartet auf Juristen die Zweiklassengesellschaft: Steht ein „Vollbefriedigend“ im Examen, ist die steile Karriere sicher. Alles darunter bedeutet: Kampf um einen Job.
Während die Erfolgreichen von Großkanzleien mit Topgehältern gelockt werden, fahren andere trotz Examens Taxi. Die MOPO fragt Erstsemester, warum sie sich für das Jurastudium entschieden haben? (gt)