News
Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt.

MOPONews
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

JUNGFERNSTIEG: Ein U-Bahnhof als Werbeplakat

Nächste Haltestelle: Werbestieg. Wer derzeit den S-Bahnhof Jungfernstieg passiert, dem dürfte ziemlich schwarz-weiß vor Augen werden. Der ganze Bahnsteig ist mit großen Bildern von Rockstars zugepflastert - eine Werbeaktion für einen Turnschuhhersteller. Ob sie übertrieben ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Fest steht aber: So viel Reklame gab es an einem Hamburger Bahnhof noch nie.



Eine XXL-Werbefläche ist der Bahnhof seit Freitag. Kaum ein Fleck dort ist unbeklebt. Mehr als 200 Schwarz-Weiß-Bilder von Musikern wie Thomas D., Nina Hagen und Pharrell Williams pappen an Wänden, Säulen und Vitrinen. Hinter der Werbeflut steckt der Turnschuhhersteller Converse, der zu seinem 100. Geburtstag gleich 75 Länder mit einer gigantischen Marketingkampagne überzieht.



Drei Nächte lang waren 16 Mitarbeiter im Einsatz, sie verklebten 1038 Quadratmeter Wandfolie. Auch der Berliner Bahnhof Friedrichstraße wurde schon mit den Motiven plakatiert.



"Der Jungfernstieg ist ein bekannter Bahnhof mit viel Passagieraufkommen. Deshalb hat man sich entschieden, die Kampagne dort durchzuführen. Wir wollen, dass die Leute in die Converse-Welt eintauchen", sagt Anna Thomas von der verantwortlichen Agentur Schröder + Schömbs aus Berlin.



Davon, dass man den Fahrgästen vielleicht zu viel Werbung zumutet, will man bei der Bahn nichts wissen. "Die Aktion passt zu dem Ambiente der Station, deshalb haben wir sie genehmigt. In den Hauptbahnhof hätte sie zum Beispiel nicht gepasst", so Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Bislang habe es keine Beschwerden gegeben, nur neugierige Nachfragen. Die Plakate hängen noch bis 5. Oktober. Danach wird der Werbestieg wieder zum Jungfernstieg.

Kommentare
Von 21 Uhr abends bis 8 Uhr morgens können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Verständnis.
Weitere Meldungen News
Im Video präsentiert ein Unbekannter eine Kiste voller Granaten.

Sie waren für die Kurden bestimmt, doch kamen nie an - Waffenlieferungen der USA. Das Pentagon hält es nun für möglich, dass die Waffen versehentlich in die Hände der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelangt sind.   mehr...

Die Höhenretter seilten eine vierköpfige Familie von der Seilbahn ab.

Dramatische Rettung in Köln: In einer Seilbahn 40 Meter über dem Rhein blieben am Dienstagnachmittag Gondeln hängen! Nichts ging mehr.   mehr...

Historiker haben die Ebola-Epidemie nun mit der Pest im Mittelalter verglichen.

Ebola zerstört auch die Gesellschaften in Westafrika. Wie die Pest bedroht die Seuche Werte im Gemeinwesen, kritisieren die Wissenschaftler.  mehr...

Aktuelle Videos