MOPONews
News

JÖRG DRÄGER

Er wird zum "Supersenator"

Noch ist er "nur" Wissenschaftssenator. Doch bald schon wird sich Jörg Dräger (parteilos) in einer geplanten neuen Behörde um nichts Geringeres als die Zukunft Hamburgs kümmern. Bereits im Frühjahr 2008 soll Dräger die Leitung dieser neuen Behörde übernehmen - ein Name wird noch gesucht. Die Aufgabe: Hamburg international vermarkten und Talente aus allen Bereichen anwerben.



Mit dieser Nachricht kam die CDU am Wochenende aus ihrer Klausurtagung in Heide zurück. Hintergrund: Wenn Hamburg mit erfolgreichen Metropolen mithalten will, müssen mehr "hochqualifizierte, talentierte und kreative" Menschen aus unterschiedlichen Bereichen in dieser Stadt leben, heißt es.



Als Vorbild dienen Städte wie Amsterdam, Barcelona, Kopenhagen. Dort würde man bis 2010 rund 54 Millionen Euro zur Anwerbung hochqualifizierter Talente ausgeben (Amsterdam) oder "Science Parks" gründen (Barcelona) und Head-Hunter auf die Suche nach Talenten oder Gründern schicken (Kopenhagen).



In den Arbeitsgruppen der Behörden wird nun diskutiert: Soll es eine internationale Marketingkampagne für Hamburg geben? Oder sollen Rekrutierungsbüros in anderen Städten eröffnet werden? Soll es in Hamburg auch Konstrukte wie Silicon Valley geben oder vielleicht ein Künstlerdorf?



Die jetzige Behörde von Dräger, so die Planung, wird umstrukturiert und aufgestockt. Sie wird um die Marketingbereiche aus der Wirtschaftsbehörde und der Senatskanzlei erweitert. Ebenso um die Bereiche Metropolentwicklung, Innovation, Technologie, Talentwerbung und Zuwanderung. Im Frühjahr 2008 soll Dräger mit seinem Anhang dann nach Harburg ins Phoenix-Viertel ziehen.



Den "Sprung über die Elbe" wird auch Senator Axel Gedaschko machen. Er soll bis 2010 mit seiner Stadtentwicklungs- und Umweltbehörde und seinen 1800 Mitarbeitern nach Wilhelmsburg an die Neuenfelder Straße ziehen. Dort ist ein Neubau mit 40000 Quadratmetern geplant. Der Süden Hamburgs soll durch diese Umzüge aufgewertet werden.

Weitere Meldungen News
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verabschiedet den scheidenden Umweltminister Norbert Röttgen (r). Im Hintergrund freut sich dessen Nachfolger Peter Altmaier (CDU).

Gauck dankte Röttgen für sein langes politisches Engagement und seinen Einsatz für das politische Gemeinwesen: „Ich wünsche mir, dass Sie dies auch künftig tun können.“  mehr...

Von wegen „I like“ - für die Aktie heißt es derzeit eher Daumen runter.

Der zweite Handelstag ist nicht gut verlaufen für die Facebook-Investoren. Der Kurs fiel nach Handelsbeginn am Montag zeitweise auf 33 Dollar.  mehr...

Hier wird der Mann aus den reißenden Fluten gerettet.

Es ist erst der dritte bekannte Fall, bei dem ein Mensch ohne Sicherheitsausrüstung über den Niagarafällen in die Tiefe stürzte und überlebte.  mehr...

Datum:  14.5.2007
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Typisch Frau

Der Mai ist da, die Leute heiraten. So mit Mitte zwanzig kriegt die Frau die ersten „Hurra, wir trauen uns“-Einladungen.