Mit dem Partywetter kommt die Partylaune, doch wenn es um die Party-Organisation geht, drücken sich wieder alle. Damit dieses Problem endlich besser gelöst ist, hat sich Mato Peric etwas einfallen lassen.
Er wollte eine Party mit 150 Leuten feiern und suchte eine Möglichkeit, die Zu- und Absagen seiner Freunde und Kollegen online zu koordinieren. Aus seiner Studienzeit in den USA kannte er noch Internetportale, welche die aufwendigen Vorbereitungs- und Organisationsplanungen für eine Party übernehmen. In Deutschland konnte er nichts dergleichen finden.
Zusammen mit drei Freunden, Alexander Allwardt (32), Max Biller (31) und Malte Kalkoffen (29), gründete er die Eventplattform www.invyte.de. "Wir haben zirka drei Monate für die Konzeption gebraucht. Die restlichen vier Monate wurde dann nur noch programmiert", erzählt Malte Kalkoffen. "Biller hatte ein HipHo-Plattenlabel und weiß, wie man eine gute Party schmeißt. Peric war im Bereich Private Equity tätig und weiß, wie man ein Projekt konzipieren muss, um private Anleger dafür zu interessieren. Allwardt war im Marketing tätig und konnte die Konzeption optimieren. Für die technische Umsetzung haben wir dann einen externen Dienstleister verpflichtet."
Seit dem 18. April ist das Eventportal online. Mit invyte kann jeder angemeldete Benutzer kostenlos seine Veranstaltung planen und durchführen. Dies kann ein spontanes Grillfest, eine Vereinsveranstaltung oder auch ein Tête-á-Tête für zwei sein. "Mit unserer Hilfe wurden seitdem schon ein paar tausend Partys erfolgreich gefeiert", weiß Kalkoffen zu berichten.
Bei der Frage: "Wie viele Getränke sollte ich einkaufen?", hilft ein Getränkerechner. Nach Eingabe von Gästezahl und potenziellem Alkoholkonsum pro Kopf präsentiert er die zu kaufenden Getränkemengen und -arten mit Kaufpreis. Nun gut, einigermaßen geübte Partymacher rechnen das auch im Kopf aus.
Die Gäste werden mittels individuell gestalteten Einladungskarten angeschrieben - allerdings nur per E-Mail. Aus den Einladungen wird die Gästeliste erstellt. Diese verwaltet sich dann von selbst: Zu- und Absagen werden automatisch eingetragen. Auf Wunsch des Veranstalters kann jeder Eingeladene die Gästeliste einsehen. Außerdem kann man online bekannt geben, was für die Party gebraucht wird. Des Weiteren zeigt google maps den Kumpels, wo die Party stattfindet und wie man am schnellsten dorthin kommt.
Alles gut und schön, doch womit will invyte.de Geld verdienen? Kalkoffen: "Mit Werbung, aber unsere Nutzer können sicher sein, dass ihre Mail-Adressen nicht verkauft werden."
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?