Die der zwielichtigen Hauptfigur Eddie - und die des Produzenten. Die MOPO sprach mit dem 43-Jährigen.
plan7: Als perfiden Emporkömmling hat man Sie ja noch nie gesehen ...
Schweiger: Das stimmt. Ich spiele auch lieber nette Menschen. Dabei ist Eddie eigentlich gar nicht böse. Er ist ein Guter, der ab und an Fehler macht. Und er ist ein Egoist. Zum Mistkerl wird er erst, als er seine Freundin verrät, um seine eigene Position zu schützen.
plan7: Tut er das also nur, um zu retten, was er sich erarbeitet hat?
Schweiger: Jedem ist klar, dass Eddie aus kleinen Verhältnissen kommt, sich mühsam hochgeackert hat. Die, die in höheren Positionen arbeiten, benutzen ihn und lassen ihn in dem Moment fallen, in dem sie ihn nicht mehr brauchen.
plan7: Haben Sie so etwas selbst auch schon erlebt?
Schweiger: Jeder muss für sich entscheiden, wie weit er geht. Und Eddie lässt den Teufel nun mal ins Haus. Ich sage immer: Wer sich erpressen lässt, schließt einen Pakt mit dem Teufel.
plan7: Sind Sie erpressbar?
Schweiger: Mich konnte man noch nie erpressen. Die Einzigen, die es schaffen, sind meine Kinder. Die sind dabei aber so charmant und so süß, da kann man dann nicht mehr von Erpressung sprechen ...