Dunkles Jackett, violettes Einstecktuch, beige Hose – Sergej Barbarez sah gut aus, als er zum Rednerpult schritt. Und mit nur einem Lächeln hatte er die Menge auf seiner Seite. Tosender Applaus, eine launige Rede – Barbarez ist dabei.
MOPO: Wie haben Sie sich eigentlich auf die Versammlung vorbereitet?
Barbarez: Ich war tierisch nervös, hatte einen Zettel dabei. Aber auf den habe ich gar nicht geschaut, sondern schnell gemerkt, dass es besser geht, einfach alles aus dem Kopf rauszuhauen.
MOPO: Hatten Sie mit Ihrer Wahl gerechnet?
Barbarez: Man macht sich natürlich Hoffnung. Aber ich hatte gute Leute als Gegner. Ich denke, dass die Mitglieder ein mehr als kompetentes Team gewählt haben.
MOPO: Freuen Sie sich schon auf die anstehenden Marathon-Sitzungen?
Barbarez: Heute ging es ja auch schon ein paar Stunden lang. Das kriege ich schon hin. Ich kenne das Geschäft sehr gut und glaube, dass ich im Gremium sehr hilfreich sein kann. Der HSV ist nun mal mein Verein. Es ist ja für einen Aufsichtsrat nicht nötig, aber ich werde mir jetzt einen Antrag besorgen und HSV-Mitglied werden.