MOPONews
News

INTERVIEW MOHAMED ZIDAN

"Für den HSV zu spielen, ist eine Ehre"

Mit dem FSV Mainz 05 kämpft Mohamed Zidan derzeit um den Klassenerhalt. Die Chancen stehen trotz seiner zwölf Rückrunden-Tore mehr als schlecht. Im Falle eines Abstiegs wird der Ägypter den Verein verlassen. In Hamburg gilt der 25-jährige Stürmer als heißer Kandidat für die nächste Saison (MOPO berichtete). Das Interview.



MOPO: Mainz hat fünf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. In den letzten beiden Spielen geht es gegen Gladbach und Bayern. Wie schätzen Sie die Chancen ein?



Zidan: Das wird richtig schwer für uns. Wir müssen beide Spiele gewinnen, zudem auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Die Stimmung ist nicht gut bei uns. Alle sind sehr traurig.



MOPO: Hat sich die Mannschaft schon aufgegeben?



Zidan: Nein, das würde ich nicht sagen. Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren. Auch wenn die Chancen nur bei einem Prozent liegen, müssen wir weiter daran glauben. Ich werde auf jeden Fall bis zum letzten Spiel alles für den Verein geben.



MOPO: Sie haben mit zwölf Toren eine überragende Rückrunde gespielt, wie geht es nach der Saison weiter.



Zidan: Ich weiß noch nicht, was passieren wird. Natürlich hänge ich an Mainz, aber es ist für meine Karriere und Entwicklung auch sehr wichtig, dass ich weiter in der Ersten Liga bleibe.



MOPO: Interessenten gibt es genug. Auch der HSV hat ein Auge auf Sie geworfen.



Zidan: Ich weiß, dass der HSV schon in der Winterpause angefragt hat. Damals habe ich mich aber für Mainz entschieden, denn ich wollte unbedingt helfen, den Abstieg zu vermeiden. Das Interesse des HSV ist ein Ehre für mich. Es ist ein großer Verein, dort wird guter Fußball gespielt. Zudem ist Hamburg eine tolle Stadt. Als ich noch in Bremen spielte, war ich immer zwei bis drei Mal die Woche in Hamburg, es hat mir dort sehr gut gefallen.



MOPO: Aber nicht nur die Stadt ist ausschlaggebend, auch der Trainer spielte bei Ihren letzten Stationen eine wichtige Rolle.



Zidan: Das stimmt, deshalb hat es auch in Bremen nicht gepasst. Ich habe dort nie eine richtige Chance bekommen. Der Trainer war einfach nicht heiß auf mich.



MOPO: Was können Sie über Huub Stevens sagen?



Zidan: Ich kenne ihn eigentlich nur aus der Liga. Beim letzten Spiel in Hamburg haben wir uns Hallo gesagt, ansonsten weiß ich, dass er ein harter aber auch fairer Trainer sein soll. Damit kann ich gut umgehen. Auch unter Jürgen Klopp wäre ich nicht zum Einsatz gekommen, wenn meine Leistung nicht gestimmt hätte. Ich muss in jedem Verein um einen Stammplatz kämpfen. Probleme kann es geben, wenn der Trainer mich nicht mag.



MOPO: Wie wichtig ist das internationale Geschäft für Sie?



Zidan: Ich weiß, auch Stuttgart soll an mir interessiert sein. Die spielen in der nächsten Saison wohl in der Champions League, aber das ist nicht entscheidend für mich. Die Erste Liga reicht mir zurzeit. Ich will spielen, wenn man dann Erfolg hat, kann man auch einen internationalen Wettbewerb erreichen. Das hat aber noch Zeit.

Weitere Meldungen News
Von wegen „I like“ - für die Aktie heißt es derzeit eher Daumen runter.

Der zweite Handelstag ist nicht gut verlaufen für die Facebook-Investoren. Der Kurs fiel nach Handelsbeginn am Montag zeitweise auf 33 Dollar.  mehr...

Hier wird der Mann aus den reißenden Fluten gerettet.

Es ist erst der dritte bekannte Fall, bei dem ein Mensch ohne Sicherheitsausrüstung über den Niagarafällen in die Tiefe stürzte und überlebte.  mehr...

Rambo tanzt den Euro:

Bei ihm ist der Name Programm: Rambo Amadeus  kann richtig böse gucken – und ist der wohl verrückteste Teilnehmer im ESC-Feld. Der Satiriker aus Montenegro will mit „Ethno-Electro-Funk-Jazz-Rap zur Euro-Krise“ punkten. Sein Motto: Tanzt den Euro! Könnte klappen. Seine Landsleute sind jedenfalls so überzeugt von ihrem Rambo, dass sie auf einen Vorentscheid gleich ganz verzichteten – und ihn direkt zum Sieger erklärten.

Rappende Neonleuchten. Frauen-Hüften, die zum pumpenden Beat kreisen. Hyperaktive Sturmfrisuren-Träger. So schräg wird der Grand Prix!  mehr...

Datum:  9.5.2007
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Typisch Frau

Der Mai ist da, die Leute heiraten. So mit Mitte zwanzig kriegt die Frau die ersten „Hurra, wir trauen uns“-Einladungen.