MOPONews
News

INTERVIEW MIT MARTIN PIECKENHAGEN (38)

"Der HSV kriegt gar keine Probleme"

Martin Pieckenhagen

Foto: Witters

Er hat sie zu spüren bekommen, die Stärke des PSV. Am Sonntag unterlag Martin Pieckenhagen gegen Eindhoven 0:1 - eine bittere Pleite für den Ex-HSV-Keeper, der für Heracles Almelo in der Ehrendivision spielt. Und dennoch: Für den 38-Jährigen ist Hamburg morgen klarer Favorit.



MOPO: Wie war am Sonntag Ihr Eindruck vom PSV?



Pieckenhagen: Mein Eindruck war, dass wir 3:0 gewinnen mussten. Aber wir haben verloren. Weil Torjäger Toivonen das gemacht hat, was er immer macht - ran an den kurzen Pfosten und dann ins Tor köpfen. Das war völlig unnötig. Eindhoven hatte einen schlechten Tag.



MOPO: Sie scheinen nicht sehr begeistert vom PSV zu sein. Dabei ist der Verein in Holland unbesiegt und die Übermannschaft der Liga.



Pieckenhagen: Aber auch nur tabellarisch. Sie spielen so, wie früher die Bayern. Sie führen, machen hinten dicht und lauern auf das 2:0. Da sind sie dann auch sehr clever. Aber für mich persönlich ist Twente Enschede die stärkere Mannschaft.



MOPO: Was erwartet den HSV gegen Eindhoven?



Pieckenhagen: Ehrlich gesagt sehe ich überhaupt kein Problem für den HSV.



MOPO: Warum?



Pieckenhagen: Weil der PSV nicht die Mittel hat, den HSV zu gefährden. Sie haben mit Afellay, Bakkal oder Engelaar gute Mittelfeldspieler. Aber alle drei brauchen ein paar Meter Platz, um sich entfalten zu können. Die wird der HSV ihnen nicht geben. Und das mögen sie gar nicht. Wenn Eindhoven in Rückstand gerät, haben sie große Probleme. Auch hier in den Medien gehen alle davon aus, dass es ganz schwer wird.



MOPO: Wie ist es überhaupt um die Rivalität der Niederländer zu den Deutschen bestellt?



Pieckenhagen: Ich spiele jetzt seit fast fünf Jahren hier und habe nur positive Erfahrungen gemacht. Keine Spur von Hass oder solchen Dingen. Es ist eine normale Rivalität.



MOPO: Liegt es auch daran, dass die Bundesliga bei Ihnen mehr und mehr in aller Munde ist?



Pieckenhagen: Das sicherlich auch. Die Bundesliga ist für viele Holländer inzwischen ein Traumziel. Jetzt noch mehr, seit auch Robben und van Nistelrooy dort spielen.



MOPO: Wie haben Sie in Almelo van Nistelrooys Doppelpack in Stuttgart wahr genommen?



Pieckenhagen: Es war einfach nur fantastisch. Sensationell. Ich hatte vorher auch so ein wenig den Eindruck, dass die Menschen in Hamburg ein wenig gezweifelt haben, zu was Ruud noch im Stande ist. Und dann macht er zwei Dinger. Dieser Mann bedeutet für die gesamte Liga einen sensationellen Aufschwung. Er ist absolute Weltklasse. Immer noch!



MOPO: Und wie steht es um Sie? Sie sind mit Almelo Fünfter, Ihr Vertrag läuft aus. Mit 40 wollten Sie immer noch im Tor stehen, sagten Sie mal.



Pieckenhagen: Wir sprechen über eine Verlängerung. Aber ich bin auch bereit, jetzt den nächsten Schritt zu setzen. Ich würde gern nochmal in Deutschland spielen und kann mir vorstellen, als zweiter Mann einem jüngeren zu helfen, sich weiter zu entwickeln. Nebenbei würde ich dann gern ins Management oder Marketing reinschnuppern. Die Bundesliga oder ein ambitionierter Zweitligist wären super.

Weitere Meldungen News
Der Börsengang es sozialen Netzwerks Facebook verlief chaotisch.

Der Wirbel um Facebook hält an: Nach Informationen mehrerer US-Medien erwägt das Soziale Netzwerk, wegen der massiven technischen Pannen beim Handelsstart die Börse zu wechseln.   mehr...


Vor einer Kamera hat Isabell Horn, die Pia Koch aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" keine Scheu. Doch so erotisch wie bei den Fotoaufnahmen für die FHM zeigte sie sich noch nie...  mehr...

Kamen sich nahe: Siegerin Magdalena und Jurorin Maite.

Diese beiden scheinen sich zu mögen: Jurorin Maite Kelly drückte Magdalena Brzeska Mittwoch nach dem „Let’s Dance“-Finale an sich.   mehr...

Datum:  17.2.2010
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Typisch Frau

Der Mai ist da, die Leute heiraten. So mit Mitte zwanzig kriegt die Frau die ersten „Hurra, wir trauen uns“-Einladungen.