MOPONews
News

INTERVIEW MATTHIAS SCHWEIGHÖFER

"Vor diesem Film war ich noch nie in Amerika"

Nach dem Piraten-Abenteuer "12 Meter ohne Kopf" und "Zweiohrküken" ist Matthias Schweighöfer (28) in der Komödie "Friendship!" nun in seinem dritten Film in nur zwei Monaten im Kino zu sehen.



plan7: Aktuell laufen gleich drei Filme mit Ihnen im Kino. Haben Sie keine Angst vor Überpräsenz?



Matthias Schweighöfer: Nein, die Planung ist Sache des Verleihs, dafür kann ich nichts. Als ich die Filme gedreht habe, waren sie - mit Ausnahme von "Zweiohrküken" - alle für andere Termine geplant. Aber momentan sind gute Kino-Monate, deshalb hoffe ich sehr, dass sich trotzdem genug Zuschauer die Filme ansehen werden.



plan7: Was hat Sie an "Friendship!" gereizt?



Schweighöfer: Vor den Dreharbeiten war ich noch nie in Amerika. Das war ein Grund. Außerdem gab es zuletzt eine ganze Reihe von Filmen, die sich mit dem Thema "Mauerfall" beschäftigt haben. "Friendship!" fand ich deshalb am interessantesten, weil er die DDR über den Umweg Amerika erklärt.



plan7: Wie war es denn, in Amerika zu drehen?



Schweighöfer: Den Kameramann und einige andere Leute haben wir aus Deutschland mitgenommen, aber wegen der Gewerkschaft muss man in den USA auch mit einem amerikanischen Team drehen. Da kommen schnell 120 bis 130 Leute zusammen. Für jede noch so kleine Aufgabe gibt es jemanden, der speziell dafür zuständig ist. Ich hatte auch eine persönliche Assistentin. Und selbst wenn es geschneit hat, stand sie die ganze Zeit draußen vor meinem Trailer. Als ich ihr sagte, sie solle sich doch mal irgendwo in ein Zelt setzen, sagte sie nur: "No, it's my job."



plan7: Haben Sie jetzt, wo Sie amerikanische Luft geschnuppert haben, Lust bekommen, auch mal einen Film in Hollywood zu drehen?



Schweighöfer: Wer hätte die nicht? Für mich wäre das schon sehr reizvoll.



plan7: Im Internet kursiert das Gerücht, dass Sie vielleicht in der Comic-Verfilmung "Thor" mitspielen. Ist da was dran?



Schweighöfer: Ich war beim Casting. Aber es ist schon krass, was daraus entstanden ist. Zumindest meine amerikanische Agentin hat sich darüber sehr gefreut. Sie hat mir einen Link von einer US-Illustrierten geschickt, in der es ein Foto gibt, auf dem ich neben Jude Law und Robert De Niro abgebildet bin. Sie meinte nur: "Steht dir gut, der Robert De Niro." Darüber haben wie beide sehr lachen müssen.

Weitere Meldungen News
Der Börsengang es sozialen Netzwerks Facebook verlief chaotisch.

Der Wirbel um Facebook hält an: Nach Informationen mehrerer US-Medien erwägt das Soziale Netzwerk, wegen der massiven technischen Pannen beim Handelsstart die Börse zu wechseln.   mehr...

Verschmitztes Lächeln, scharfe Zunge: Das ist Dieter Hildebrandt.

Er hat die schärfste Zunge des Landes - und ist auch im hohen Rentenalter ein Unruheständler: Dieter Hildebrandt feierte seinen 85. Wie gut er immer noch lästern kann, zeigt er bei uns.  mehr...

Im vorderen Teil des Atom-U-Boots „USS Miami“ brach das Feuer auf. Hier ist der Brand von Weitem zu sehen.

Bei einem Feuer an Bord eines Atom-U-Boots in einer Werft im US-Staat Maine sind sechs Menschen verletzt worden, darunter ein Mitglied der Feuerwehr.   mehr...

Datum:  14.1.2010
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Typisch Frau

Der Mai ist da, die Leute heiraten. So mit Mitte zwanzig kriegt die Frau die ersten „Hurra, wir trauen uns“-Einladungen.