MOPONews
News

INTERVIEW KURT RUSSELL

»Anzuecken hat mich noch nie gestört«

Mit Filmen wie "Die Klapperschlange", "Tequila Sunrise" und "Stargate" wurde Kurt Russell einer der erfolgreichsten Action-Stars der vergangenen 25 Jahre. Nun spielt er in "Poseidon" einen Vater, der glaubt, seine Tochter ständig beschützen zu müssen.



plan7: Sind Sie privat auch so ein überfürsorglicher Vater?



Russell: Nein, im Gegenteil. Ich bin sicher, dass nur Murks herauskommt, wenn man seinen Kindern alles verbietet und versucht, sie unter einer Käseglocke aufwachsen zu lassen: So raubt man ihnen die Chance, eigene Fehler zu machen und daraus zu lernen.



plan7: Waren Sie nicht besorgt, als Ihre Tochter Kate Hudson sich in Rockstar Chris Robinson verknallt hat?



Russell: Nein. Kate ist eine extrem starke Persönlichkeit. Um sie habe ich mir nie Sorgen gemacht, sondern eher um ihre Verehrer! Denn schon mit 14 war klar: Wer ihr nicht gewachsen ist, der wird von ihr sehr schnell verabschiedet. Sie hat damit bereits einige Herzen gebrochen. Aber bei Chris wusste ich sofort, dass er gut zu ihr passt. Er ist nicht bloß ein Star, sondern jemand, dem seine Arbeit sehr viel bedeutet. Damit fügt er sich hervorragend ein in unsere Familie.



plan7: Ihr Familienleben ist extrem untypisch für Hollywood: Seit mehr als 20 Jahren leben Sie glücklich und ohne Skandale mit Goldie Hawn zusammen. Was stimmt mit Ihnen nicht?



Russell: Genau das fragen sich alle im Filmbusiness. Hinter meinem Rücken wird getuschelt, als ob ich auf einem fremden Planeten leben würde. Es gibt keine Klatschgeschichten über mich - also erfinden die Journalisten einfach welche. Und mich amüsiert das so, dass ich manche Geschichten sogar gern bestätige. Es hat mich noch nie gestört, anzuecken oder ausgegrenzt zu werden. Ich bin zum Individualisten erzogen worden.



plan7: Ihre Kollegin Cher hat mal gesagt, um ein wirklich guter Schauspieler zu sein, müsse man ein psychologisches Problem haben. Welches ist Ihres?



Russell: Ach, dieses alte Klischee vom leidenden Künstler und vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn - ich halte das für totalen Blödsinn. Wer seinen Vater nicht umbringen und mit seiner Mutter nicht schlafen will, hat kein Talent? Lächerlich!

Weitere Meldungen News
Stefanie Hertel und Sergiy Plyuta sind im Halbfinale ausgeschieden.

Die 32-Jährige erhielt am Mittwochabend in der zehnten Show der Staffel von der Jury die wenigsten Punkte der verbliebenen drei Promi-Kandidatinnen.  mehr...

Da wusste er schon Bescheid: Norbert Röttgen am Mittwoch auf dem Weg zur Kabinettssitzung.

Nur drei Tage nach seiner katastrophalen Niederlage bei der Wahl in NRW feuerte Kanzlerin Angela Merkel auf einer überraschenden Pressekonferenz den Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Sein Nachfolger wird Peter Altmaier.  mehr...

Zu welcher Promi-Frau gehört wohl dieser wohlgerundete Po?

Am Mittwoch veröffentlichte das US-Magazin „Forbes“ seine alljährliche Liste der 100 „mächtigsten Berühmtheiten der Welt“. Und wer hat es da auf den begehrten Platz eins geschafft? Hier wird's verraten!   mehr...

Datum:  13.7.2006
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Thomas Hirschbiegel

Aufschriften auf Firmenwagen sind immer wieder ein ergötzliches Thema. Jetzt stand ich am Eimsbütteler Markt hinter einem Transporter, auf dem stand: „Vor Ihnen fahren die Maler mit Freude am Beruf.“