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INTERVIEW

Cameron Diaz

Ihr Spielfilmdebüt gab sie 1994 mit 21 Jahren neben Jim Carrey in "Die Maske", die Komödie "Verrückt nach Mary" der Farrelly-Brüder bescherte ihr den internationalen Durchbruch. Doch auch als Hollywood-Star ist Cameron Diaz sich selbst treu geblieben: erfrischend offen, direkt und vor Lebenslust sprühend.



plan7: Sie haben eine steile Karriere hingelegt. Ist Erfolg manchmal nicht auch ermüdend?



Diaz: Nicht was die Arbeit betrifft. Da bedeutet Erfolg, sich aussuchen zu können, was man dreht und mit wem. Muss man am Anfang noch nehmen, was einem angeboten wird, kann ich mir jetzt die Rosinen herauspicken.



plan7: Sie sind wieder in einer Komödie mit von der Partie. Keine Lust auf ein anderes Genre?



Diaz: So plane ich nicht. Das kann man in dem Job auch nicht. Ich bin offen für alle Rollen, aber letztlich kommt es darauf an, welches Drehbuch einen interessiert und ob man zeitlich zur Verfügung stehen kann. Okay, ich habe beschlossen, ein bisschen kürzer zu treten und weniger zu drehen. Das wird allerdings keinen Einfluss auf die Art der Rollen haben. Wenn mir etwas gefällt, mache ich es, egal ob Komödie, Drama oder ein anderes Genre.



plan7: Ihre Film-Schwester, gespielt von Toni Collette, hat einen veritablen Schuhtick. Sie auch?



Diaz: Nein, zum Glück nicht. Geben Sie mir ein Paar Flipflops, dann bin ich schon glücklich.



plan7: Sie investieren Ihre Gage also anderweitig?



Diaz: Ja, vor allem in Reisen. Ich bin für mein Leben gern unterwegs.



plan7: Sie waren Model, bevor Sie zur Schauspielerei wechselten. Was hätten Sie gemacht, wenn das nicht geklappt hätte?



Diaz: Weiß nicht. Ich lasse die Dinge immer auf mich zukommen und entscheide dann, ob sie mir gefallen könnten. Einen festen Lebensplan habe ich nicht. Den hatte ich auch noch nie.



plan7: Was für einen Eindruck haben Sie diesmal von den Dreharbeiten mitgenommen?



Diaz: Ich denke gern an die gute Atmosphäre zurück, die Regisseur Curtis Hanson am Set geschaffen hat. Und an den Spaß, den ich mit Toni Collette hatte: Da war so eine innere Verbundenheit, als wäre sie tatsächlich meine Schwester.

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Datum:  10.11.2005
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Thomas Hirschbiegel

Aufschriften auf Firmenwagen sind immer wieder ein ergötzliches Thema. Jetzt stand ich am Eimsbütteler Markt hinter einem Transporter, auf dem stand: „Vor Ihnen fahren die Maler mit Freude am Beruf.“