Große Teile der Hamburger City gleichen am Abend einer Geisterstadt. Pro Quadratkilometer leben hier nur 3060 Menschen. Zum Vergleich: In München sind es 5840 und in Köln fast 10000. Jetzt will Andy Grote, Fraktionschef der SPD in Mitte, auch der Hamburger City Leben einhauchen.
Der Politiker: "Wir wollen, dass in der Innenstadt eine ganz neue Atmosphäre, eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur, wie man sie aus südeuropäischen Städten kennt, entsteht." In der Neustadt ist man da schon nah dran: Seit 2004 sind hier 615 Wohnungen entstanden. Das sind etwa 1500 neue Bewohner. Damit wäre ein Trend umgekehrt, der von 1990 bis 2004 zum Absinken der Citybevölkerung von 15000 auf 13630 geführt hat. Doch die Altstadt hat von dieser Entwicklung nicht viel gehabt. Hier sind seit 2004 erst 139 neue Wohnungen entstanden. Hier will Andy Grote am Ball bleiben: "Wir werden uns bei jedem Neubau, bei jedem Umbau für die Stärkung des Wohnstandorts einsetzen." In Planung ist im Bezirk Mitte eine Änderung der Bebauungspläne für Gewerbegebiete wie die Gegend rund um Karstadt und das Thalia-Theater. Bisher durfte hier gar nicht gewohnt werden. Künftig sollen Bauherren ermuntert werden, Büros in Wohnungen umzuwandeln. Vor allem in alten Kontorhäusern könnten die Dachgeschosse ausgebaut werden. Penthäuser, die dort entstehen, würden den Bewohnern sogar einen Blick über die Binnenalster bieten. Vielleicht leben ja dann irgendwann wieder so viele Menschen in der Innenstadt wie um 1880 - damals waren es 125000. Die Handelskammer sieht kurzfristig die Chance, dass 5000 neue Bewohner in der Altstadt leben könnten.
Politiker Andy Grote: "Das Herz einer Metropole muss auch nach 20 Uhr noch schlagen!"
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?