Das Fachwerkhaus neben der russisch-orthodoxen Gnadenkirche an der Karolinenstraße kennt in Hamburg jedes Kind. Da es von Termiten zerfressen ist, muss es abgerissen werden. Nun ist zwischen Oberbaudirektor Jörn Walter und Mitte-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD) ein Machtkampf über den Neubau entbrannt.
"Wir wünschen uns einen Wiederaufbau im alten Stil. Für etwas anderes wird es keine Baugenehmigung geben," so Markus Schreiber zur MOPO. Doch der Oberbaudirektor möchte einen offenen Architektenwettbewerb. Das Problem: Der kostet viel Geld, und das hat die Gemeinde des "Heiligen Johannes von Kronstadt zu Hamburg" nicht. Eine Kirchensprecherin: "Die Herren möchten sich doch bitte einigen. Für uns ist die Optik des Gebäudes nicht relevant."
Die Gemeinde hat bereits Unsummen in das marode ehemalige "Haus der Heimat", das von der "Gelbfüßigen Erdtermite" befallen ist, gesteckt. Jede weitere Verzögerung kostet extra. Der Neubau wird etwa 3,5 Millionen Euro verschlingen. Die Gemeinde will hier ein offenes Kultur-und Bildungszentrum mit Galerie errichten. Inzwischen ist der Bau-Zwist schon beim Moskauer Patriarchat angekommen. Dort ist man alles andere als amüsiert über die Verzögerung.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?