Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

News
Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt.

MOPONews
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

IM WINDKANAL: Hamburg simuliert eine Gift-Katastrophe

So sieht das Hamburg-Modell aus

Auf der Elbe brennt ein Schiff mit giftiger Ladung. Beißender Qualm breitet sich über der Innenstadt aus, das Rathaus und die Mönckebergstraße versinken in giftigem Dunst. Diese und andere Gas-Katastrophen werden seit Dienstag im Windkanal der Universität Hamburg simuliert -damit Feuerwehr und Polizei in Zukunft besser auf die Ausbreitung gefährlicher Substanzen reagieren können.



Ein halbes Jahr haben Modellbauer an der Hamburger Innenstadt im Maßstab 1:350 gearbeitet, das jetzt im Windkanal des KlimaCampus der Universität Hamburg an der Bundesstraße (Rotherbaum) steht. 2000 Gebäude auf 40 Quadratmetern gibt es dort, darunter das Rathaus, der Michel, die Hauptkirchen entlang der Mönckebergstraße, die Elbphilharmonie.



Verursacher der täglichen Katastrophe im Keller des Gebäudes ist Professor Bernd Leitl. "Wir erhoffen uns durch das Pilotprojekt eine verbesserte Prognosefähigkeit, damit die Auswirkungen von Gasunfällen minimal bleiben", sagt er. Zwar gibt es bislang Computermodelle, die die Ausbreitungen von gefährlichen Substanzen voraussagen. Aber niemand weiß, wie präzise sie sind. Genau das wird jetzt im Windkanal getestet.



Der giftige Qualm wird in dem Modell durch Theaternebel ersetzt. Professor Bernd Leitl und seine Mitarbeiter drücken einen Knopf, dann steigt der Nebel zwischen den Häusern auf. Die Windmaschine kann aus 18 verschiedenen Richtungen pusten, dementsprechend weht der Qualm durch die Straßen Hamburgs. Ein grünes Laserlicht macht auch unsichtbaren Dunst sichtbar.



Ab 2012 stehen Polizei und Feuerwehr die Forschungsergebnisse aus dem Windkanal zur Verfügung. Sie müssen dann nach einem Gasunfall keine langwierigen Programme mehr durchlaufen lassen, um die Ausbreitung einzuschätzen, sondern können in Sekundenschnelle auf die Software mit den Daten aus dem Windkanal zurückgreifen -die Helfer sparen wertvolle Zeit. Auch Auswirkungen des Klimawandels wie Hitzewellen können in der Anlage simuliert werden.



Der Pilotversuch kostet 340.000 Euro. Unterstützt wird das Vorhaben von der Innenbehörde und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz.

Weitere Meldungen News
Ein kurzes Kleid und schöne Beine: Die ersten Hinweise auf den Look der neuen RTL-Traumfrau.

Sie hat langes Haar, schöne Beine – und wird wohl bald eine ganze Reihe Herzen brechen! Das sind die ersten Bilder von der neuen RTL-„Bachelorette“.  mehr...

Heidi Klum auf der Mailänder Fashion Week.

Was für ein Traum-Domizil, das sich Model-Mama Heidi Klum (42) für diesen Sommer mit ihrer Familie gönnt! Das großzügige Luxus-Stadthaus steht mitten in New York und ist rund 7180 Quadratmeter groß, hat fünf Schlafzimmer und viereinhalb Bäder.  mehr...

Der ehemalige Vorsitzende Bernd Lucke gratuliert der neu gewählten AfD-Vorsitzende Frauke Petry.

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat Parteigründer Bernd Lucke abgesägt und Frauke Petry zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt.   mehr...

Kommentare
Zwischen 21 Uhr und 8 Uhr können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Jeden Morgen aktuelle News per Email.
* Pflichtfeld
Aktuelle Videos
Videos Dschungelcamp

Zur mobilen Ansicht wechseln