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Im März startet die größte Computermesse der Welt

Die ersten Cebit-Neuheiten 2009

Mit Riesenschritten nähert sie sich zum 24. Mal: die Cebit, laut Eigenaussage die weltgrößte Messe für Computertechnik. Anfang März wird das Messegelände in Hannover wieder zum Mekka für Technik-Begeisterte, vom IT-Profi bis zum Heimanwender.



Zwar schlägt sich die Wirtschaftskrise auch bei den Ausstellerzahlen nieder. Zu sehen gibt es auf der Cebit aber auch in diesem Jahr eine Menge. Einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Technik-Highlights gab es auf der "Cebit-Preview" in Hamburg zu sehen. Vor allem die Computer-Hersteller Asus und MSI hatten einiges zu bieten: vom All-in-One-Computer mit Touchscreen über das Multimedia-Notebook mit Riesen-Display bis hin zu einem Video-Telefon.



Das Schwerpunktthema des letzten Jahres drängte sich auch in diesem Jahr wieder auf die Agenda: Green IT, der Einsatz umwelt- und ressourcenschonender Bauteile und Verfahren in der Informations-Technologie. Weil man aber bei aller Dringlichkeit nicht zwei Mal nacheinander dasselbe Thema zur Hauptsache erklären kann, setzen die Veranstalter außerdem auf das, was man unter dem Schlagwort "Webciety" verallgemeinert: die Gesellschaft im Internet, die sich in sozialen Netzwerken, Foren, Blogs und auf Videoplattformen entwickelt.



Cebit: 3. bis 8. März, Hannover, Messegelände, 9 bis 18 Uhr, So 9 bis 16 Uhr, Infos: www.cebit.de



Alles in einem Kasten: MSI



Nicht nur Notebooks werden immer kleiner - auch Rechner für den Schreibtisch verschwinden allmählich aus dem Blickfeld des Nutzers. Die WindBox von MSI arbeitet mit der sattsam bekannten Netbook-Technik, die für den üblichen Heimbedarf völlig ausreicht, und lässt sich hinter den PC-Monitor basteln. Der Winzling mit Intel-Atom-Prozessor und 120-GB-Festplatte soll rund 270 Euro kosten - inklusive Windows XP. Fast das gleiche System, allerdings in einem Stück, bietet MSI mit dem All-in-One-PC NetOn. Im Gehäuse des AE1901 (599 Euro) stecken außer einem 19-Zoll-Touchscreen für HD-Auflösung eine 160-GB-Festplatte und ein DVD-Brenner. Der Preis für die 22-Zoll-Version AE2202 mit Full-HD-Display und angeblich spieletauglicher Grafiklösung steht noch nicht fest.



Christmann



Bereits im letzten Jahr sorgte der niedersächsische PC-Hersteller Christmann mit seinem extrem sparsamen Mini-Computer TEO-X für Aufsehen. Nun gibt es den kleinen Kasten auch als leistungsstarke Multimedia-Station fürs Wohnzimmer. Mit Sony-NEC-Blu-ray-Laufwerk sowie dem X4500-Grafikchipsatz und einem Core2-Duo-Prozessor von Intel - entweder der E8400 mit 3 GHz oder der E7200 mit 2,53 GHz - zeigt der TEO-X media Videos in Full-HD-Auflösung mit entsprechendem 7.1-Sound (ca. 1200 Euro).



Gehorcht aufs Wort: Garmin



Nur Gas geben muss man noch selbst: Das Garmin-Flaggschiff Nüvi 865Tpro (449 Euro, ab Anfang 2009) punktet mit reichhaltiger Ausstattung. Ein Fahrspur-Assistent zeigt Kreuzungen in realistischer Ansicht, zur besseren Orientierung werden markante Gebäude auf dem 4,3-Zoll-Bildschirm in 3-D-Darstellung angezeigt. Befehle gibt man per Spracheingabe, die man per Fernbedienung aktiviert. Für Nüvi-Modelle der 2er- und 7er-Serie bietet Garmin ein kostenloses Software-Update für Spritsparer an. "EcoNavigation" wertet Daten wie Beschleunigungs- und Bremsverhalten aus und zeigt dem Fahrer an, ob sein Fahrstil ökologisch korrekt ist.



Armband-Lautsprecher: Hama



Der Zubehörhersteller bringt zur Cebit einige skurrile Neuheiten an Start. Für die Handy-Freisprecheinrichtung Pulsar (ca. 70 Euro) muss man nicht lange einen geeigneten Ort zur Befestigung finden - man klemmt sich das Ding einfach ans Handgelenk. Per Bluetooth-Funk überträgt das Gerät außer Gesprächen auch Musik, die auf dem Handy abgespielt wird. Die Akkulaufzeit soll bei vier Stunden liegen. Wer keine Lust auf Kabelsalat auf dem Schreibtisch hat, bekommt mit dem SL 700 eine Computertastatur mit eingebauten Lautsprechern, die die üblichen PC-Mini-Boxen überflüssig machen soll. Die Speaker befinden sich in einer kleinen Leiste oberhalb der Tasten. Wer gern per Voice-over-IP Telefongespräche übers Internet führt, braucht mit dem Audio-Keyboard für rund 80 Euro auch kein Extra-Mikrofon mehr - das steckt ebenfalls mit drin.



Edel-Laptops: Asus



Die Taiwaner von Asus hatten auf der Cebit-Preview die meisten Neuigkeiten auf Lager. Ein Hingucker war das Eee Videophone, das durch einfache Bedienung vor allem ältere Menschen ansprechen soll. Per WLAN ermöglicht es Video-Telefonate übers Internet per Skype. Das Gerät mit 7-Zoll-Display ist für den Hausgebrauch gedacht, nicht für unterwegs - das machen schon das Gewicht von 1,6 Kilogramm und die geringe Akkulaufzeit (20 Minuten Sprechzeit mit Bild) deutlich. Das Eee Videophone soll diesen Monat für 260 Euro in den Läden stehen. Mit dem Eee Keyboard will Asus noch Mitte des Jahres einen Medien-PC fürs Wohnzimmer auf den Markt bringen, der nur aus einer Tastatur mit kleinem Touchscreen besteht. Per Wireless-HDMI soll er hochauflösende Videos an den Flachbild-Fernseher funken oder die Stereoanlage mit Musik füttern. Ins Internet geht er ebenfalls drahtlos (Preis noch nicht bekannt). Mit dem Edel-Netbook Eee PCS101H visiert Asus Kundschaft an, die zwar ein leichtes Notebook mit Basisfunktionen haben, aber sich von der Masse der Netbook-Nutzer abheben will: Für 699 Euro bietet es außer einer 160-GB-Festplatte ein Aluminiumgehäuse und Klavierlack. Portable Power für Gamer und Filmfans gibt es beim Notebook W90 - mit zwei ATI-Radeon-Grafikkarten 4870, zwei Festplatten, Intel-Core2-Duo-Prozessor und 18,4-Zoll-Full-HD-Bildschirm (1920 x 1080 Pixel). Für den Sound sorgen fünf Altec-Lansing-Lautsprecher mit Subwoofer (Preis noch nicht bekannt).



Der All-in-One-Rechner NetOn mit Touchscreen und DVD-Brenner



Garmins Navigationsgerät Nüvi 865Tpro mit Fahrspur-Assistent



Handy-Freisprecheinrichtung fürs Handgelenk: der Pulsar von Hama



Einfache Videotelefonate über Skype: das Eee Videophone mit Sieben-Zoll-Display



Wie damals beim C64: Das Asus Eee Keyboard bringt Rechner und Tastatur wieder zusammen, ergänzt um einen Touchscreen.



Für den mobilen Einsatz ist der Multimedia-Laptop W90 von Asus nicht wirklich geeignet. Das 18,4-Zoll-Notebook soll im Wohnzimmer 3-D-Spiele und Full-HD-Videos zeigen.



Entertainment-Zentrale: Der TEO-X media hat genug Power für Full-HD-Videos.

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Datum:  27.1.2009
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