Seinen Einsatz im Bundesliga-Spiel am Samstag beim 1. FC Köln schloss der Fußball-Profi aber aus: „Wenn alles gut läuft, bin ich vielleicht in Stuttgart wieder dabei“, sagte Zé Roberto auf der HSV-Homepage. Vor seiner Sprunggelenksverletzung hatte der Mittelfeldspieler zuletzt am 8. November beim 2:2 in Hannover für den HSV gespielt.
Es sei ein tolles Gefühl, zurück zu sein, sagte Zé Roberto: „Die Übungen konnte ich ohne Probleme absolvieren. Diese Einheit gibt mir weiter Mut.“ Bevor der Routinier seine Übungen hinter sich brachte, hatte der neue HSV-Star Ruud van Nistelrooy mit Günther individuell trainiert. Schon jetzt freut sich Zé Roberto auf das Zusammenspiel mit dem niederländischen Angreifer. „Es ist fantastisch, mit Spielern seines Kalibers in einer Mannschaft zu spielen. Man betritt den Platz und weiß, das Spiel kann so einfach laufen“, sagte er.
Während Zé Roberto und van Nistelrooy in Kürze am Mannschaftstraining teilnehmen wollen, wird der unter Flugangst leidende Paolo Guerrero zunächst weiter in seiner Heimat Peru bleiben. Ein Physiotherapeut des HSV soll in dieser Woche nach Lima reisen, um den Genesungsprozess des Angreifers nach seinem Kreuzbandriss zu begleiten. Anschließend soll mit Hilfe von Experten versucht werden, Guerreros Flugangst zu bekämpfen. Der 26-Jährige hatte zuletzt vergeblich versucht, zurück nach Hamburg zu fliegen. (dpa)