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Wird ein Schweizer Labbadia-Nachfolger?

Marcel Koller (l.) und Lucien Favre.

Foto: dpa

Und eines ist den HSV-Verantwortlichen vollkommen klar: Diese Truppe braucht 'nen harten Hund, einen, bei dem kein Spieler seine persönlichen Zickereien über das Wohl der Mannschaft stellt. Hinter den Kulissen wird natürlich bereits an der wichtigsten Personalie der näheren Zukunft gearbeitet. Der HSV braucht mal wieder 'nen Trainer.



Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird es einer der üblichen Verdächtigen. Jürgen Klinsmann gehört offenbar nicht dazu, es hat kein Treffen mit HSV-Boss Bernd Hoffmann gegeben. Mittelfristig angelegte Trainer-Projekte sind beim HSV out. Die sportliche Philosophie gibt künftig der neue starke Mann Urs Siegenthaler vor.



Der künftige Coach soll breite Schultern haben, mit klarer Kante regieren ­ darüber besteht in den Gremien Konsens. Nicht anzunehmen, dass Joachim Löw zu einem ernsthaften Thema wird. Vor der WM wird der Bundestrainer sich kaum festlegen können, nach dem Turnier ist es mit einiger Wahrscheinlichkeit zu spät. Am 19. Juli beginnt das HSV-Trainingslager in Längenfeld. Löw hat im Idealfall bis zum 11. Juli (Finaltag) in Südafrika zu tun.



An Lucien Favre war der HSV bereits vor der Labbadia-Verpflichtung interessiert. Der Ex-Berliner zeigte sich bei der Hertha hart in der Sache, mit großem taktischen Verständnis. Der zweite Schweizer Kandidat, Marcel Koller, ging bei Stuttgarts Erfolgscoach Christian Gross in die "Schule".

Der Ex-Bochumer verdiente sich als Gross-Co erste Sporen in Zürich, gilt als gewiefter Fußball-Stratege. Auch Christoph Daum (bei Fenerbahce nicht mehr ganz glücklich), Bernd Schuster (vereinslos) und Frank Rijkaard (Galatasaray) sind ein Thema bei den Überlegungen. Fortsetzung folgt.

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Datum:  28.4.2010
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