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HSV-TRAINER

Veh: "Ich wollte Petric nicht abgeben"

Nachdem der Wechsel von Mladen Petric zum VfB Stuttgart an der gebotenen Ablösesumme von (nur) 3,5 Millionen Euro gescheitert ist, hat sich nun Armin Veh zu Wort gemeldet. Der HSV-Trainer sagte am Donnerstag: "Mladen ist ein wichtiger Spieler für uns und ich bin froh, dass ich ihn habe. Wenn ich ihn nicht gewollt hätte, dann hätte ich es ihm auch gesagt. Alles andere sind Spekulationen. Es war von mir nicht angedacht, ihn abzugeben. Deshalb sehe ich die Situation auch nicht so brisant, wie sie in den letzten Tagen gemacht wurde. Es ist doch ganz normal, dass bis zum letzten Tag der Transferperiode noch etwas tut."



Die Offerte der Schwaben sorgte bei Veh für Kopfschütteln: "Wenn sich Mladen beleidigt fühlen sollte, dann eher vom VfB Stuttgart. Wenn ich einen Spieler wie Sebastian Rudy, der ein guter Junge ist, aber gerade einmal zehn Bundesligaspiele gemacht hat, für fünf Millionen an Hoffenheim verkaufe, und dann für Mladen Petric, sofern die Zahlen stimmen, 3,5 Millionen biete, dann ist das aberwitzig. Das ist ein schwaches Angebot und nicht der Preis, der auf dem Markt üblich ist. Die kennen die Preise scheinbar nicht."



Auch zum Wechsel von Ersatzkeeper Wolfgang Hesl nach Ried (Österreich) äußerte sich der HSV-Coach: "Es ist notwendig, dass er jetzt Spielpraxis bekommt. Diese hätte er hier voraussichtlich nur in der Regionalliga bekommen. Ried ist eine gute Adresse, dort kann er weiter wachsen."

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Datum:  2.9.2010
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