Es könnte zu einem Novum kommen. Doch Bruno Labbadia hat wohl etwas dagegen. Tomàs Rincón (21) und der Gladbacher Juan Arango (29) - erstmals stehen sich zwei Venezolaner in der Bundesliga gegenüber. Doch Rincón wäre vermutlich schon froh, wenn er seinem Nationalmannschafts-Kumpel von der Bank aus begegnen würde.
"Ich freue mich auf Juan", stellt der HSV-Defensivmann fest. "Wir haben viel Kontakt, man kann uns durchaus als Freunde bezeichnen." Zu gern würde Rincón die "Fiesta Venezolana" auf dem Rasen feiern. Doch dazu wird es wohl keine Gelegenheit geben. "Es ist sehr schwer für mich, in die Mannschaft zu kommen, denn die Konkurrenz ist groß", weiß der stets gut gelaunte Südamerikaner.
Im Winter endet sein HSV-Vertrag, 1,5 Millionen Euro müsste der Verein für einen Kauf des dynamischen Mittelfeldspielers berappen. Die Zeichen stehen eher auf Abschied - Rincón aber hofft noch: "Anfang November kommt mein Agent nach Hamburg. Danach sind wir schlauer. Ich möchte gern bleiben!"