Marcus Berg ist ungeduldig - er will endlich zurück auf den Acker, sich wieder beweisen in seinem Element. Zwei Spiele, drei Tore - ein klassischer Lauf. Der Torjäger, der so unglücklich in seine HSV-Zeit startete, ist ins Rollen gekommen. "Ich bin natürlich sehr selbstbewusst", sagt der Schwede. "Ist doch klar nach meinen Treffern. Das ist halt wichtig für einen Stürmer."
Berg kommt mit Rückenwind. Und er ist heiß darauf, dem heimischen Publikum mal wieder einen Liga-Treffer zu servieren. Seit dem zweiten Spieltag hat Berg in der Nordbank Arena Torpause. "Ich bin sehr fokussiert, will natürlich unbedingt treffen. Denn unsere Fans sind einfach fantastisch. Die Atmosphäre in unserem Stadion ist absolut unvergleichlich - es macht Riesenspaß, dort aufzulaufen."
Berg hat Kredit bei den Anhängern. Kein Genöle, wenn ihm Bälle verspringen, keine Pfiffe, wenn er das Tor nicht trifft. Der Schwede hat sehr wohl registriert, dass die Fans ihm eine Eingewöhnungszeit gewährt haben - er will etwas zurückgeben. "Die Fans haben mich von Anfang an unterstützt. Man merkt schon beim Training, wie positiv sie auf uns reagieren."
Bergs Lauf - klappt's heute ähnlich gut wie zuletzt in Glasgow und auf Schalke, könnte er den HSV bis auf den Liga-Gipfel ballern. "Das wäre nicht schlecht, aber wichtig ist, dass man nach dem letzten Spiel auf dem ersten Platz steht", betont Berg. "Und gegen Gladbach wollen wir weitere Punkte dafür einsammeln."