Natürlich ist es etwas Besonderes für ihn. Ein Jahr lang spielte Maxim Choupo-Moting auf Leihbasis in Nürnberg, am Sonnabend (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) gastiert sein Ex-Klub in der Arena. Trainer Armin Veh attestiert dem 21-Jährigen große Fortschritte: "Er hat sich kontinuierlich gesteigert. Ich hätte keine Probleme damit, ihn von Beginn an zu bringen." Gegen Nürnberg aber muss Maxim wohl erstmal auf der Bank Platz nehmen. In der MOPO spricht er über ...
...sein Jahr beim FCN: "Es ist eine emotionale Bindung entstanden. Ich habe dort den nächsten Schritt gemacht, bin Nationalspieler geworden. Damit wurde mein großer Traum wahr. Mit Ilkay Gündogan bin ich seit meiner Zeit in Nürnberg befreundet."
...seine Entwicklung: "Mit den Jahren wird man reifer. Ich habe dazugelernt. Viele machen im Privaten ein Auslandsjahr, um ihren Horizont zu erweitern – ich war ein Jahr in einer anderen Stadt. Ich fühle mich selbstbewusster. Zur WM zu fahren schaffst du nicht mit Glück, da gehört auch was dazu."
...seine Rolle beim HSV: "Ich wusste nicht, ob ich bleibe. Aber jetzt bin ich dabei – wenn auch nicht als Stammkraft sondern als Auswechselspieler. Das ist nicht immer leicht. Aber ich weiß, dass die Konkurrenz groß ist. Ich akzeptiere es zurzeit, dass ich hinten dran stehe. Aber ich werde arbeiten und versuche, mich aufzudrängen."
...das Verhältnis zu seinem Vater und Berater Just: "Die Beziehung zueinander muss erhalten bleiben, aber es muss nicht zu eng sein. Er weiß, dass ich zurecht komme. Aber er ist mein wichtigster Kontakt in Sachen Fußball. Bei vielen Spielern haben die Eltern vielleicht nicht so viel Ahnung. Ich aber wusste immer, dass mein Vater das Richtige für mich tut."
...Kameruns Nationalteam: "Als ich jetzt beim 3:1 auf Mauritius den Elfmeter rausgeholt habe, war unser Superstar Samuel Eto'o sofort einverstanden, dass ich ihn auch schieße. Er sagte zu mir: Wir sind doch eine Familie! Und so ist es auch."