Der Optimismus kennt bei den HSV Handballern vor dem morgigen Bundesliga-Hit gegen die SG Flensburg-Handewitt (15 Uhr, Color Line Arena) keine Grenzen. Einhelliger Tenor: Die bügeln wir weg!
Plopp! So einfach wie die Flens-Flasche mit dem Bügelverschluss zu öffnen ist, so einfach ist die Argumentation der Hamburger. Superstar Pascal Hens (morgen Gast im Sportclub des NDR Fernsehen, 22.45 Uhr) erklärt: "Wir haben gegen die Rhein-Neckar Löwen schon einen Punkt abgegeben. Das reicht." Auch Bertrand Gille ist voller Selbstvertrauen: "Zu Hause müssen wir alle Teams schlagen. Wenn die Deckung steht und wir schnell nach vorne spielen, haben wir sehr gute Chancen." Und Kyung-Shin Yoon, der langsam wieder in Fahrt kommt und beim 35:26 in der Champions League gegen Viborg bester Torschütze war (acht Treffer), sagt klipp und klar: "Wir sind Favorit. Wir haben 11000 Fans im Rücken. Wir müssen das Spiel gewinnen."
Zu Hause hat der HSV noch nie gegen Flensburg verloren. Und die SG ist beim 26:34 gegen Ciudad Real alles andere als gut in die Königsklasse gestartet. "Die zweite Halbzeit war einfach nur peinlich", gibt Linksaußen Lars Christiansen zu. Auch wenn HSV-Coach Martin Schwalb glaubt, dass die Niederlage keine Auswirkungen aufs Nervenkostüm der Gäste haben wird - bessere Vorzeichen kann es für den Vizemeister im Duell der beiden einzigen ungeschlagenen Teams der Liga nicht geben.
Also ran, Jungs, bügelt die Flensburger weg!
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?