MOPO: Hand aufs Herz: Haben Sie angesichts der Verletzungssorgen überhaupt richtig Lust auf den Saisonstart?
Schwalb: Ich bin jetzt nicht himmelhoch jauchzend. Die Vorzeichen sind alles andere als optimal, und Göppingen ist eines der schwersten Auswärtsspiele der Saison. Aber natürlich ist es auch schön, dass es nach der langen Vorbereitung endlich los geht.
MOPO: Wie sieht es personell aus?
Schwalb: Hans Lindberg hat nicht trainiert, er sagt aber, dass seine Verletzung (Bänderdehnung im Fuß) besser geworden ist. Wir werden kurzfristig entscheiden, ob er spielen kann. Toto wird weiterhin behandelt, auch Bobo hat noch Probleme.
MOPO: Welche Zielsetzungen haben Sie angesichts dieser Probleme für die Partie?
Schwalb: Wir wollen natürlich trotz allem gewinnen, das wollen wir immer. Aber es wird sehr, sehr schwer. Es muss alles passen. Wir müssen einen guten Tag erwischen und die Schiedsrichter müssen in der aufgeheizten Atmosphäre kühlen Kopf behalten.
MOPO: Worauf wird es besonders ankommen?
Schwalb: Wir müssen zum einen in der Abwehr gut stehen, was uns bei der Niederlage in Göppingen in der letzten Saison nicht gelungen ist, und unsere Chancen nutzen, vor allem die freien Würfe. Hinten dicht machen, vorne muss es knallen.
MOPO: Wie reagieren Sie auf den Engpass im rechten Rückraum und auf Rechtsaußen?
Schwalb: Als Ersatz für Marcin Lijewski stehen Mimi Kraus und Domagoj Duvnjak betreit. Sollte Hans Lindberg nicht oder nur wenig spielen können, muss Matti Flohr von Linksaußen auf Rechtsaußen wechseln. Wir müssen eben improvisieren.
MOPO: Ungeachtet der Personalprobleme hat HSV-Präsident Andreas Rudolph gesagt, dass er enttäuscht wäre, wenn der HSV in dieser Saison erneut den Meistertitel verpasst. Wie gehen Sie und die Mannschaft mit diesem Druck um?
Schwalb: Wir haben ja immer Druck. Klar, man hat ja am Ende der letzten Saison gesehen wie enttäuscht wir alle waren als es mit dem Titel nicht geklappt hat. Wir werden alles tun – mit Taten und nicht mit Worten.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?