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HSV-HANDBALL

Der HSV besiegt Lemgo mit 32:31 - was für ein Dusel

Es war ein Spektakel der besonderen Art. Beim 32:31 (17:10) gegen den TBV Lemgo lieferte der HSV 50 Minuten lang ein Hammerspiel ab und musste am Ende doch heilfroh über den Sieg sein.



29:20 stand es zehn Minuten vor dem Ende. 13171 Zuschauer in der ausverkauften Color Line Arena waren begeistert von ihrer Mannschaft. Von der aggressiven Abwehr. Von der Entschlossenheit eines Matti Flohr. Der Treffsicherheit eines Marcin Lijewski. Von der Wurfgewalt eines Domagoj Duvnjak. Lemgo, eine Woche zuvor Sieger gegen den THW Kiel, fand nicht richtig statt. Das änderte sich dann ab der 50. Minute. Jede Unkonzentriertheit, jeder kleine Fehler des Tabellenführers wurde eiskalt bestraft. Und flugs glich Lemgo 15 Sekunden vor Schluss aus zum 31:31.



Was für eine Spannung! Krzysztof Lijewski ("Ich hab' einfach draufgehalten") marschierte los und hämmerte den Ball sechs Sekunden vor dem Ende zum 32:31 ins Netz. Kurz zuvor war ein Pfiff zu hören, vermutlich vom Kampfgericht. Oder doch von einem Schiedsrichter? Nach diesem Tor also protestierte Lemgo, vermutete, dass nicht alle Spieler des HSV in der eigenen Hälfte standen beim Anwurf nach dem 31:31, das Tor somit irregulär gewesen wäre. Doch nach kurzer Diskussion hieß es: Tor zählt. Den letzten Wurf von Hermann konnte Jogi Bitter in der Schlusssekunde abwehren.



Der Torwart ärgerte sich: "Unverständlich, warum wir bei der hohen Führung plötzlich überheblich waren." Tor-Held Lijewski: "Wir hatten viel, viel Glück. So etwas darf nicht passieren. Darüber müssen wir reden." Denn morgen steigt schon der Knaller in Flensburg ... DIrk Hoffmann



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Tore HSV: Lackovic (6), Lindberg (6/3), Duvnjak, Marcin Lijewski (je 5), Flohr, Vori (je 3), Hens, Krzysztof Lijewski (je 2); Strafminuten: 6 / 6



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TIME-OUT



SCHALKE: Felix Magaths Truppe war in der Arena, wurde mit Pfiffen begrüßt. 15 Minuten vor Spielende brach die Truppe auf, fuhr mit dem Bus ins Hotel. Kevin Kuranyi verpasste den Bus, raste mit einem Teamkollegen dem Taxi hinterher ...



KÖRBE: Statt zwei Stunden vor der Partie im VIP-Raum abzuhängen, machen sich Hens und Co. nun immer mit einem Basketball-Match in der Volksbank Arena, ihrer Trainingshalle, locker.



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BU: Das 32:31 - Krzysztof Lijewski springt ab, wuchtet den Ball Richtung Tor, vorbei am chancenlosen Lemgoer Torwart Carsten Lichtlein.

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Datum:  22.3.2010
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