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HSV HANDBALL

Darum fehlt dem HSV Handball die Konstanz

Martin Schwalb

Foto: Witters

Eine Pleite gegen Gummersbach, ein Sahneauftritt in der Champions League Zagreb, ein K(r)ampfspiel gegen die Füchse – der HSV gibt Fans, Offiziellen und auch den Profis selbst ein Rätsel auf ob der Achterbahnfahrt der letzten zehn Tage. Es fehlt die Konstanz in einer Phase, in der sich die Hamburger keine Ausrutscher mehr erlauben dürfen. Was nun?



Einige Profis sprachen nach dem mühevollen 34:32 gegen die Füchse davon, dass man sich zusammensetzen müsse. Doch einen Tag später hat man den Plan verworfen. "Das bringt nichts", sagt Sportchef Christian Fitzek (51), "das haben wir ja alles schon gemacht. Ich bin sicher, wenn jetzt demnächst wieder die Top-Gegner kommen, spielt das Team automatisch wieder besser."



Trainer Martin Schwalb (46) stößt ins selbe Horn und macht sich überhaupt keine Sorgen: "Es ist normal, dass man sich auch mal durchbeißen muss in so einem Spiel. Wir können nicht jeden Gegner mit 15 Toren schlagen. Es gibt überhaupt keinen Grund zur Unzufriedenheit", sagt "Schwalbe", der genau diese aber im Umfeld des Klubs ausgemacht hat. "Ich würde mir wünschen, dass alle mehr zusammenstehen und nicht so zweifelnd sind. Die Fans machen es hervorragend vor."



Die mangelnde Konstanz begründet der Coach damit, dass "einige Spieler gerade nicht ihre Top-Leistung abrufen". Und das Hauptdefizit sei, dass die Abwehr nicht mehr stabil steht. Daran werde man arbeiten, dann gehe es schnell bergauf.



Die miserable Leistung der Schiris beim Füchse-Spiel führt er nicht als Grund an für das eher schwache Spiel: "Wir jammern nicht über die Schiris. Aber wenn ich mich nicht gerecht behandelt fühle, muss ich das auch mal rauslassen. Ich denke schon manchmal, dass der HSV keine Lobby bei den Schiedsrichtern hat. Das tut weh." Schlusswort Fitzek: "Wenn wir wieder stärker auftreten, verarscht uns kein Schiri."

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Datum:  12.3.2010
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