Für die Hanseaten war es der zweite Heimsieg binnen vier Tagen und das 150. Spiel in der heimischen Arena überhaupt.
"Das war schon klasse, was der Junge gemacht hat", verteilte Trainer Martin Schwalb anschließend ein Sonderlob an Lijewski. "Er war nicht nur im Angriff ein steter Unruheherd, sondern hat auch in der Verteidigung stark gespielt. Großes Kompliment." Der Matchwinner war glücklich: "Es ist schön, dass es heute so gut geklappt hat."
Angeführt von Lijewski hatte Schwalbs Team im ersten Durchgang den Grundstein zu den Saisonpunkten drei und vier durch eine stabile Abwehrleistung gelegt. Starke fünf Minuten vor der Halbzeit sorgten dann vor 8677 Zuschauern für Entspannung zum Pausentee. Jubilar Lijewski, seit der Verletzung seines Bruders Krzysztof Alleinunterhalter im rechten Rückraum, hatte da schon fünf Treffer in der Statistik stehen.
"Danach haben wir Magdeburg immer auf Distanz gehalten", lobte Schwalb, der lediglich ein paar Abstimmungsfehler im Offensivverhalten bemängelte. "Aber jedem sollte klar sein, dass man so einen Gegner nicht aus der Halle fegt."
Im zweiten Durchgang gab's die einzige Schrecksekunde in Minute 38. als Lijewski nach einem Zusammenprall mit Schmerzen im linken Knie liegen blieb. Der Pole wurde mit Eis behandelt, biss dann aber leicht humpelnd auf die Zähne. Doch auch angeschlagen war Lijewski kaum zu bremsen, avancierte mit fünf weiteren Toren vollends zum Mann des Abends.
Und: Im Kasten erwischte Per Sandström (hielt fünf von neun Siebenmetern!) einen Sahne-Tag.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?