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Eljero Elia und seine drei Probleme

Eljero Elia

Foto: Witters

Sein Lächeln ist ihm geblieben. Doch es wirkt anders. Irgendwie verkrampfter, leicht selbstironisch sogar. Eljero Elia hat begriffen, dass es zurzeit nicht so läuft, wie es laufen sollte. Speziell bei ihm, dem Raketenmann, der in der Hinrunde noch die Bundesliga aufmischte. Schon am Sonnabend in Stuttgart droht ihm die Bank - aus Leistungsgründen, das ist neu. Was ist los mit dem 22-Jährigen?



Elia verweist auf drei Probleme: seine Position auf dem Feld, seinen Knöchel und die Sorge um seine WM-Teilnahme.



Weil Marcell Jansen auf links brilliert, ist für Flügelflitzer Eljero nur noch rechts Platz. "Aber das ist nicht meine Position", betont er. "Ich weiß es. Der Trainer weiß es. Alle wissen, dass ich auf der falschen Seite spiele." Darüber habe er auch schon mit Bruno Labbadia gesprochen. "Aber es lässt sich zurzeit nicht ändern - ich muss rechts spielen. Zum ersten Mal in meinem Leben." Und dann kommt sie, die Selbstironie: "Ich helfe rechts, ich habe im Sturm geholfen. Wenn der Trainer es will, helfe ich auch in der Verteidigung." Für Elia ist klar: "Mein Ziel ist es, wieder links zu spielen."



Leichte Sorgen bereitet ihm weiterhin sein Knöchel. Ein Haarriss zwang ihn wochenlang in die Knie, nun ist wieder alles okay. "Aber ich bin noch etwas ängstlich, dass was passieren könnte."



Und dann ist da ja auch noch die WM. Elia gilt als fester Bestandteil des niederländischen Teams. "Aber unser Nationalcoach Bert van Marwijk verfolgt ja, was gerade Sache ist. Er plant mich links ein, aber beim HSV spiele ich rechts", erklärt Elia. "Keine Ahnung, ob das schlecht für mich ist."



Nichts als Sorgen. Aber eine Hoffnung. "Will ich ein großer Spieler sein, muss ich auch rechts zurechtkommen", weiß Elia, der sicher ist: "Ich brauche ein Tor - dann komme ich wieder richtig in Fahrt." Vielleicht ja übermorgen. Wenn er denn darf.

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Datum:  11.2.2010
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