Insbesondere Seuchenvogel Jansen konnte leicht aufatmen: Sein Knie ist soweit intakt, allein eine Kapselreizung macht dem 24-Jährigen zu schaffen. Läuft's optimal, könnte er Sonnabend gegen Nürnberg dabei sein. Gleiches gilt für Aogo – der trainierte am Montag bereits voll mit.
Bei Jansen schauten die Ärzte ganz genau hin. Nach seiner vorzeitigen Abreise vom Nationalteam wanderte der Linksfuß gleich zweimal zur Kernspintomographie. Diagnose: Im Knie ist nichts kaputt.
Jansen (beschränkte sich auf eine Fahrrad-Einheit) will die Belastung nach Möglichkeit täglich steigern, sagt: "Ich weiß nicht, ob es bis zum Spiel reicht. Mal schauen, wie das Knie auf die Belastungen reagiert." In jedem Fall blieb er nach seinem Riss des Syndesmosebandes Ende März von einer weiteren schweren Verletzung verschont.
Packt er's bis Sonnabend nicht, wäre Aogo die Alternative. Die Adduktoren haben sich wieder beruhigt, der 23-Jährige will angreifen. "Ob es bei ihm dann reicht, müssen wir mal sehen", erklärt Trainer Armin Veh. "Dennis müsste wohl dann ran, wenn Marcell ausfällt."
Die Fragezeichen bleiben. Veh aber geht locker damit um. "Mann kann es nicht ändern", sagt er. Insbesondere bei den WM-Fahrern müsse man Rückschläge einkalkulieren, "das ist sicher kein Zufall und der hohen Belastung geschuldet".
Dennoch: Seuchenvogel Jansen ist wohl endlich mal mit einem blauen Auge davon gekommen.
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