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HSV - GUINGAMP 3:1

Viel Freude mit Brunos B-Jungs

10 Gründe, warum Sie heute ins Stadion gehen sollten

So leicht wird es in dieser Saison nie wieder, da waren sich alle Betrachter einig. Spaß machte es trotzdem. Mit dem 3:1 (1:0) gegen EA Guingamp verdiente sich nun auch die „B-Elf“ des HSV ihre Meriten. Doch für die zweitklassigen Franzosen wäre wohl jeder Anzug des HSV eine Nummer zu groß. Freuen, Mund abputzen, abhaken – heute wird in Monaco die Gruppenphase der Europa League ausgelost. Ab dem 17. September warten dann die dickeren Fische auf den HSV.



25 798 Fans hatten Lust, sich ein Bild von Labbadias zweiter Garde zu machen. Weniger waren seit Jahren nicht mehr in der Arena. Zu deutlich war die Ausgangslage nach dem 5:1 im Hinspiel, der Spannungsfaktor tendierte unter Null. Und dennoch: Für die „B-Elf“ gab es etwas gutzumachen. Schon drei Wochen zuvor durfte sie ran, blamierte sich dabei mit 0:1 gegen die Dänen aus Randers. Das sollte diesmal anders laufen.



Es begann schleppend. Wen wunderte es? Keine Spur von den unter Labbadia installierten Hamburger Kurzpass-Stafetten – bei allem Eifer offenbarte das zusammengewürfelte Team verständliche Schwächen im Zusammenspiel. So war der Erste, der sich auszeichnen konnte, Keeper Hesl. Giresses Freistoß (3.) und Ogunbiyis Geschoss (13.) fischte er überzeugend weg. Weil auf der Gegenseite lediglich Castelen aussichtsreich vergab (17.), setzten nach 28 Minuten dann doch die ersten Pfiffe ein. Die Fans konnten ja nicht ahnen, dass sie noch richtig verwöhnt werden sollten.



Brunos B-Jungs schienen an der Ehre gepackt. Plötzlich kam Schwung in die Bude. Berg scheiterte zunächst an Keeper Gauclin (31.), zielte dann knapp daneben (37.). Tesche machte es besser: Boatengs herrlichen 40-Meter-Pass vollendete er per Dropkick (42.). 1:0 – auch die Jungs aus der zweiten Reihe können’s also.



Und wie! 80 Sekunden nach dem Wechsel machte Tor-Garant Berg das, wofür der HSV zehn Millionen Euro nach Groningen überwies. Er knipste. Aogos Ecke landete direkt auf seinem Schädel, das 2:0 war die Folge. Bergs dritter Treffer im fünften Spiel – eine klasse Quote. Nun wurde es richtig nett. Vier Minuten später schlug erneut Tesche zu, Berg hatte per schönem Zuspiel die Vorarbeit geleistet (51.).



Es hätte noch schlimmer für Frankreichs Pokalsieger kommen können. Berg traf die Latte (58.), Castelen kurz darauf den Pfosten (60.). Fast schien es, als hätten sogar die B-Jungs Mitleid mit ihren zerbeulten Kontrahenten. Mathis durfte sogar noch verkürzen (90.). Ovationen gab es trotzdem. Für einen HSV, der in dieser Formation wohl nie wieder auflaufen wird.







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Datum:  28.8.2009
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