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HSV - ANDERLECHT

Neuer Poker um Boateng

Jerome Boateng

Foto: Witters

Die Sache schien schon fast gegessen. Zwei Mal bereits wurden die Verhandlungen zwischen dem HSV und Jerome Boateng mehr oder minder abgebrochen. Nun hat der Verein den dritten Versuch unternommen – es wird wohl der letzte gewesen sein. Schafft der Verein es, seinen Nationalspieler doch noch mit einem neuen Vertrag auszustatten?



Bis 2012 läuft das Arbeitspapier des 21-Jährigen in Hamburg. Im Sommer allerdings könnte Boateng den HSV für eine Ablöse von 12,5 Millionen Euro per Ausstiegsklausel verlassen. Zuletzt hakten die Verhandlungen, weil der HSV zwar Boatengs Gehalt aufstocken will – die Bosse aber nicht bereit waren, eine entsprechende Zusatzzahlung für die Streichung der Klausel zu leisten. Nach MOPO-Informationen gab es in der vergangenen Woche nun erneut Gespräche mit Boateng und dessen Berater Jörg Neubauer. Eine Entscheidung steht noch aus.



Klar ist: Der HSV muss bald Gewissheit haben, ob Boateng bleibt. Für den Fall seines Weggangs müsste im Sommer ein prominenter Ersatz gesucht werden. Fraglich nur, ob der designierte WM-Fahrer Boateng die in Hamburg gebotene Perspektive als optimal erachtet. Seit Beginn der Rückrunde durfte er nicht mehr auf seiner angestammten Position in der Abwehrmitte ran, kommt (wenn überhaupt) auf den Seiten zum Einsatz. Gibt das am Ende den Ausschlag über Verbleib oder Weggang?

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Datum:  10.3.2010
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