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HORROR

Quarantäne

Die Story: Eine TV-Reportage über die Nachtschicht einer Feuerwehreinheit in Los Angeles sollen Jungreporterin Angela und ihr Kameramann machen. Und zunächst scheint es eine sehr ruhige, ereignislose Nacht zu werden. Dann geht doch noch ein Notruf ein: In einem Mietshaus braucht eine alte Frau Hilfe. Nun ja, so hilflos scheint sie doch nicht zu sein, denn kaum haben die Helfer ihre Wohnung betreten, fällt die Alte über sie her. Bald wird klar: Eine Art Tollwut macht die Hausbewohner zu mordlüsternen Zombies. Doch eine Flucht ist nicht möglich, denn aus Angst vor einer Epidemie haben die Behörden alles abgeriegelt und lassen niemanden mehr aus dem Gebäude hinaus. Eine grauenhafte Nacht bricht für die Eingeschlossenen an ...



Die Schauspieler: In diesem Film wird so schnell gestorben, dass man gar keine Zeit hat, sich die Gesichter zu merken. Einzig Jennifer Carpenter (derzeit in der TV-Serie "Dexter" zu sehen) sticht hervor. In ihrer Rolle als Journalistin spricht sie ständig in die Kamera und ist praktisch in jeder Szene zu sehen. Wenn man bedenkt, wie undankbar Parts in Horrorfilmen sind, macht sie ihre Sache gut.



Der Regisseur: John Erick Dowdle hält sich an das Erfolgsrezept von "Cloverfield" und "Blair Witch Project": wackelige Handkamera, schnelle Schnitte, dunkle, unscharfe Bilder. Im Gegensatz zum spanischen Original zeigt er dennoch recht viel, leuchtet grässlichste Wunden gerne ein bisschen aus. Im Mittelteil geht's so hektisch zu, dass man sich wünscht, die Metzelei möge endlich vorbei sein. Spannung kommt da nicht mehr auf. Am Ende kriegt Dowdle aber noch mal die Kurve (wobei er sich genau an "REC" hält), und dann dürften sich selbst hartgesottene Genre-Fans mächtig fürchten.



Fazit: Subtil ist was anderes. Horror der extremen Art.

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Datum:  4.12.2008
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