MOPONews
News

HONDA CIVIC

Japaner zum Knutschen!

Es gibt Autos, die unterscheiden sich nur durch ein Logo auf dem Kühler. Zu denen gehörte seit 1972 auch der Honda Civic. Chic? Nicht wirklich. Auffällig? Ganz und gar nicht.



Jetzt ist alles anders.



Die achte Generation des Honda Civic (kommt am 14. Januar zu den Händlern) könnte die Hauptrolle in dem Streifen "Zurück in die Zukunft" spielen. Wo andere einen Kühlergrill haben, hat dieser Wagen eine durchgezogene Klarglasscheibe, die gleichzeitig als Verbindung zwischen den Schlitzscheinwerfern dient. Wo andere ein Cockpit mit analogen Rundinstrumenten haben, hat der neue Civic gleich zwei Cockpits, die wie Tribünen aufeinander thronen.



Dieser Japaner ist ja zum Knutschen! Und das hat seine Gründe.



- Civic, das Space-Shuttle: Kein anderes Auto ist so futuristisch gestylt, innen wie außen. Dabei sieht der Civic aus wie ein Dreitürer, hat aber fünf Luken. Das liegt an den "Alfa-Romeo-Türgriffen": Die für die Hintertüren sind in der C-Säule versteckt. Honda-Sprecher Dr. Alexander Heintzel ist siegessicher: "Nach diesem Auto dreht man sich um." Danach lechzt Honda. Die Marke will in die Premium-Liga, zielt mit ihrem neuen Kompakten in Richtung Audi A3, Golf, Astra und Alfa 147.



- Civic, das Raumschiff: Entgegen dem Trend ist der Civic geschrumpft: In der Länge um vier Zentimeter auf jetzt 4,25 Meter. Dem Kofferraum merkt man das nicht an, er ist der größte seiner Klasse. Weil der Tank unter die Vordersitze gewandert ist, schluckt das Gepäckabteil Kombi-verdächtige 456 Liter. Zum Vergleich: Der Golf hat über 100 Liter weniger Volumen. Und noch eine Überraschung: Der Civic ist variabel. Mit einer Hand lassen sich die Rücksitze hochgeklappen, so dass vor ihnen ein weiterer Laderaum entsteht. Mit einer Hand lassen sie sich aber auch in Sekundenschnelle vollständig versenken. Wer noch den Beifahrersitz umlegt, kann bis zu 2,60 Meter lange Gegenstände transportieren. So viel Platz sieht man dem Civic von außen gar nicht an ...



- Civic, das Sport-Mobil: Ein Auto, das so aussieht, verlangt nach Leistung. Deshalb passt der neu entwickelte 1,8-Liter-Benziner mit 140 PS ausgezeichnet zum Wagen. Die Schaltung (sechs Gänge sind auch beim kleinsten Motor Serie) flutscht prima, das Fahrwerk ist auf Dynamik getrimmt.



- Civic, der Mega-Seller? Das ist Dr. Heintzes Traum. Aber dem Honda-Sprecher genügt es wohl schon, wenn sich der Kundenkreis deutlich verjüngt. Zurzeit ist der typische Civic-Fahrer 50 Jahre alte. Bei der achten Generation, dem Japaner zum Knutschen, soll diese Zahl nach unten gehen. Muss sie wohl auch. Wer mit dem Civic rückwärts einparken will, sollte mit Kopf und Schulter schon ziemlich beweglich sein, um die unübersichtliche Karosse nicht anzuecken. Und wer mit diesem Mäusekino vorm Lenkrad klarkommen will, sollte mindestens drei Mal pro Woche an der Playstation trainieren ...

Weitere Meldungen News
Stefanie Hertel und Sergiy Plyuta sind im Halbfinale ausgeschieden.

Die 32-Jährige erhielt am Mittwochabend in der zehnten Show der Staffel von der Jury die wenigsten Punkte der verbliebenen drei Promi-Kandidatinnen.  mehr...

Da wusste er schon Bescheid: Norbert Röttgen am Mittwoch auf dem Weg zur Kabinettssitzung.

Nur drei Tage nach seiner katastrophalen Niederlage bei der Wahl in NRW feuerte Kanzlerin Angela Merkel auf einer überraschenden Pressekonferenz den Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Sein Nachfolger wird Peter Altmaier.  mehr...

Zu welcher Promi-Frau gehört wohl dieser wohlgerundete Po?

Am Mittwoch veröffentlichte das US-Magazin „Forbes“ seine alljährliche Liste der 100 „mächtigsten Berühmtheiten der Welt“. Und wer hat es da auf den begehrten Platz eins geschafft? Hier wird's verraten!   mehr...

Datum:  25.11.2005
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Thomas Hirschbiegel

Aufschriften auf Firmenwagen sind immer wieder ein ergötzliches Thema. Jetzt stand ich am Eimsbütteler Markt hinter einem Transporter, auf dem stand: „Vor Ihnen fahren die Maler mit Freude am Beruf.“