Die Story: Will Strongholds größte Sorge ist, eines Tages die Welt retten zu müssen. Schließlich zählen seine Eltern zu den berühmtesten Superhelden der Erde. Dumm nur, dass der Teenager bei sich bisher keine übernatürlichen Fähigkeiten entdecken konnte. Folglich rasselt er beim Megakräfte-Eignungstest in einer Heldenelite-Highschool zusammen mit einigen weiteren scheinbar Minderbegabten durch und wird in die Kategorie der "Heldenhelfer" eingestuft - was in der Schülerhierarchie gleichbedeutend mit "Loser" ist. Als die über den Wolken liegende "Sky High" von Bösewichten bedroht wird, kommt die große Stunde von Will und seinen Freunden ...
Die Schauspieler: Michael Angarano ("Dogtown Boys") schlägt sich tapfer in der Rolle des Spätentwicklers Will. Als dessen Eltern, die viel von ihrem Sohn erwarten, im Grunde aber nur das Beste für ihn wollen, versprühen Kurt Russell und Kelly Preston lässig Charme und Witz.
Der Regisseur: Fiel Mike Mitchell bisher durch eher grenzwertige Werke wie den Rob-Schneider-Hit "Rent-A-Man" und den Ben-Affleck-Flop "Wie überleben wir Weihnachten?" auf, überzeugt er diesmal auf ganzer Linie. Zwar greift sein neuer Film etliche altbekannte Teenie-Komödien-Motive auf - etwa Cliquenwirtschaft, Grabenkämpfe in der Schul-Caféteria und Erfahrungen mit der ersten Liebe. Doch weil sich das Geschehen ironisch geschickt gebrochen im Superheldenmilieu abspielt, wirkt hier vieles origineller, als es eigentlich ist. Dabei setzen der Regisseur und die Drehbuchautoren vor allem auf hintergründigen Wortwitz, weniger auf vordergründigen Klamauk. Hoch anzurechnen ist ihnen auch, dass sie die Sorgen und Nöte ihrer jugendlichen Protagonisten durchaus ernst nehmen und nicht in einer Action-Orgie untergehen lassen.
Fazit: Munterer Mix aus Highschool-Komödie und Superhelden-Abenteuer, bei dem sich auch erwachsene Zuschauer nicht langweilen müssen.