Die schönen alten Bäume auf dem Grundstück hat der Investor schon im Februar gefällt (MOPO berichtete). Doch ob zwischen Sophienterrasse und Harvestehuder Weg wirklich 63 Luxuswohnungen gebaut werden, steht in den Sternen. Die finanzierende Bank ist abgesprungen.
Bisher sollte die Frankfurter Aareal-Bank den Bau der Wohnungen für das Kölner Unternehmen Vivacon finanzieren. Doch die auf Immobilien-Deals spezialisierte Bank glaubt offenbar in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht mehr an den Erfolg des Investments. Vivacon-Sprecherin Kathrin Ulshöfer denkt weiter positiv: "Die Arbeiten verlaufen im Zeitplan." Zum Rückzug der Bank sagte sie nur: "Wir publizieren projektspezifische Finanzierungsgegebenheiten nicht." Die geplanten Luxus-Wohnungen (Quadratmeterpreise bis zu 10000 Euro) sollen auf einem Areal gebaut werden, auf dem Häuser aus den 70er Jahren stehen. Acht der 32 Wohnungen sind noch bewohnt. Die Bewohner wollen nicht raus und haben sich einen Anwalt genommen.
Finanzierungsprobleme soll auch das benachbarte Neubau-Projekt auf dem ehemaligen Bundeswehr-Gelände an der Sophienterrasse haben. Hier beträgt der Quadratmeterpreis der teuersten Wohnung sogar 15000 Euro. Bauherr "Frankonia Eurobau" beteuerte gegenüber der MOPO, das 340-Millionen-Euro-Investment sei sicher, der Vertrieb der 130 Wohnungen laufe "zufriedenstellend".
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?