-rund 13 Prozent. Und sie sammeln sich vor allem im Süden und Osten der Stadt.
Trauriger Spitzenreiter: die Veddel. Hier sind 31 Prozent der Erwachsenen auf Hartz-IV oder andere Sozialleistungen angewiesen. Auch Rothenburgsort (28 Prozent), Billstedt und Jenfeld (beide 27 Prozent) sowie Steilshoop (25 Prozent) und Harburg (24 Prozent) gehören zu den Armuts-Hochburgen. Insgesamt muss in 16 Stadtteilen mehr als jeder fünfte Einwohner vom Staat mit dem Nötigsten versorgt werden.
Ganz anders sieht es in den Walddörfern im Norden und in den Elbvororten im Westen aus. Hier liegt die Quote der Empfänger durchgehend unter acht Prozent. Den niedrigsten Armutsanteil aller 105 Stadtteile haben Groß Flottbek und Nienstedten mit 1,3 Prozent.
Immerhin ist die Quote hamburgweit im vergangenen Jahr nicht gestiegen. Dass die soziale Schere sich ein Stück schließt, ist aber ebenfalls nicht in Sicht. Besonders bitter: Jedes vierte Kind in Hamburg lebt von Sozialleistungen. Auch hier hat die Veddel (54 Prozent) die höchste Quote, in Rothenburgsort, Dulsberg und Billstedt lebt ebenfalls jedes zweite Kind von der Stütze.