Nach der Partie gegen Juventus Turin ist Torwart Hans-Jörg Butt bei den Bayern der Held des Spiels. Butt versenkte den Elfmeter zum 1:1 und schoss die Bayern damit zurück in die Erfolgsspur. Nach dem 4:1-Auswärtserfolg feierte er den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale, und auch Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger zögerte bei einer so überzeugenden Leistung nicht, Butt eine Vertragsverlängerung in Aussicht zu stellen. “Leistung wird beim FC Bayern immer honoriert - und Jörg bringt hervorragende Leistungen", so Nerlinger. Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge jubelt: "Wir haben endlich unseren besten Elfmeterschützen kennengelernt".
Für Butt war Turin schon immer ein besonderer Gegner: In der Saison 2000/01 erzielte er für den HSV das 3:3 per Foulelfmeter (Endstand 4:4). Ein Jahr später traf er dann im Trikot von Bayer Leverkusen den Elfer zur 1:0-Führung.
Seine private Serie gegen die Turiner will Butt aber nicht an die große Glocke hängen. "Für mich ist nicht wichtig, dass wir gegen Juventus weiter gekommen sind, sondern dass wir mit dem FC Bayern das Achtelfinale erreicht haben", sagt er.
Aber nicht nur international trifft er die Strafstöße: Allein in der Saison 1999/2000 schoss Butt neun (!) Saisontore für den HSV - alles Elfmeter. Insgesamt erziehlte er 26 Elfmetertore in der Bundesliga und drei in der Champions League.
(nv)
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