Seit 2004 soll der Hamburger die Taten unter verschiedenen Namen begangen haben. Bei seinen Einkäufen hatte B. es keineswegs auf Luxusartikel abgesehen: Er bestellte beispielsweise Zungenreiniger, Marineuniformen, HSV-Winterjacken, Kaffeefilter, Vibratoren oder Suppen. Mehrfach gab er sich als „persönlicher Mitarbeiter“ von Horst Seehofer aus. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Fuhlsbüttel entdeckte die Polizei zwei Koffer voller unbezahlter Rechnungen und Mahnungen. (ms)