Damit die Botschaft auch bei den Spielern rechtzeitig ankommt, haute der Trainer schon gestern ordentlich dazwischen und stauchte seine Cracks zusammen.
Richer macht Dampf, damit am Sonntag endlich gefeiert werden darf. 90 Minuten ließ er die Profis auf dem Eis schwitzen. Immer wieder unterbrach er die Einheit und redete seinen Spielern lautstark ins Gewissen.
"Ich war mit der Konzentration unzufrieden. Es ist mein Job, das anzusprechen. Die Einstellung muss jeden Tag stimmen, das steht auch bei uns in der Kabine. Keine Mannschaft kann nur mit Talent gewinnen. Die Emotionen aus dem Training nimmt man mit ins Spiel", so Richer, der von seinen Jungs fordert, dass künftig auf dem Eis mehr miteinander geredet wird. "Gerade in der Defensivarbeit ist das wichtig." Seit Donnerstag sollten das alle wissen.